China-Nudeln und Fröschekloppen

Menden..  Aufgebaut sind die großen Karussells teilweise schon, und ihr spürt es bestimmt schon: dieses besondere Kribbeln im Bauch. Für viele Mendener ist die Pfingstkirmes eine der wichtigsten Veranstaltungen im Jahr. Morgen geht es los! Sechs Junge-WP-Autoren erzählen, worauf sie sich freuen. Eine Autorin gibt Tipps für Kirmesmuffel.

Viele Ehemalige in der Stadt

Die Pfingstkirmes ist eindeutig jedes Jahr ein Highlight in Menden. Das ist so die einzige Veranstaltung der Stadt, bei der ich mich jedes Jahr blicken lasse. Gutes Wetter gehört dabei auch schon zur Tradition, so dass ich schon viele schöne Sommerabende mit meinen Freunden auf der Kirmes verbracht habe. Man trifft jedes Jahr alte Bekannte wieder, da an diesem Wochenende zum Beispiel durch die Ehemaligentreffen der Gymnasien viele frühere Mendener ein paar Tage in ihrer Heimat verbringen. Wichtiger als die Fahrgeschäfte sind für mich die vielen Leckereien, die es nur ein Mal im Jahr in Menden in zu kaufen gibt. So gehören die Schokospieße nach dem Feuerwerk jedes Jahr dazu.

Lara Pickener

Mandeln und Pommes

Ich freue mich besonders auf die tolle Atmosphäre, wobei ich am liebsten abends auf die Kirmes gehe. Das Highlight auf der Mendener Pfingstkirmes ist meiner Meinung nach immer die große Auswahl an Köstlichkeiten, wo für jeden etwas dabei ist. Ob süß, herzhaft oder erfrischend, man findet alles. Ein Muss sind für mich: die gebrannten Mandeln und die Schokoerdbeeren. Was das Herzhafte angeht, freue ich mich auf die holländischen Pommes. Aber auch die chinesischen Nudeln lasse ich nicht aus. Eleni Koutsouki

Im Dunkeln wirkt es besser

Das Highlight auf der Kirmes sind für mich die Fahrgeschäfte. Am Abend, bevor es eigentlich losgeht, laufe ich schon immer eine Runde durch die Stadt und schaue mir an, was die Karussells dieses Jahr so zu bieten haben. Zwar sind die Fahrten immer relativ teuer, aber für einmal im Jahr ist es mir das dann wert. Am liebsten gehe ich abends über die Kirmes, weil es dann allgemein etwas entspannter ist, und alles noch viel besser wirkt, wenn im Dunklen die Beleuchtung an den Ständen eingeschaltet wird. Und auch das Feuerwerk am letzten Tag sollte man sich nicht entgehen lassen. Leonie Hans

Leute treffen

Meiner Meinung nach hat die Kirmes einen hohen Stellenwert, weil Menden zu der Zeit aufblüht. Während die Innenstadt häufig leer wirkt, und an normalen Tagen wenig los ist, trifft man auf der Kirmes so gut wie jeden Mendener. Ganz besonders ist es, wenn man alte Weggefährten wiedersieht, von denen man für eine lange Zeit nichts gehört hat. Man hat sich viel zu berichten, spricht über alte Geschichten und erzählt sich, was es Neues gibt. Michael Lage

Shake

Wie jedes Jahr freue ich mich zur Pfingstkirmes wieder sehr auf mein Lieblingsfahrgeschäft „Shake“. Auch alle anderen großen Karussells machen mir viel Spaß. Was allerdings auf keinem Kirmesgang fehlen darf, ist das Fröschekloppen. Auch wenn der Gewinn hierbei eher Nebensache und der Preis nicht gerade klein ist, macht es trotzdem sehr viel Spaß.

Justus Widmann

Mega-Schaukel „Konga“

Was für mich die Kirmes so besonders macht, sind zum einen natürlich die Karussells. Ich bin ein Riesenfan von Shake, dem Riesenrad und Musikexpress, davon darf nichts ausgelassen werden. Zum anderen begeistern mich die vielen Imbissbuden, die zum Beispiel die mit Schokolade überzogenen Erdbeeren oder das für Kirmesbesuche berüchtigte Popcorn anbieten. Am meisten freue ich mich allerdings auf den gemeinsamen Besuch mit meinen Freunden. Zusammen wollen wir dieses Jahr auf jeden Fall jedes einzelne Karussell ausprobieren, sei es auch noch so schnell oder hoch. Vor allem die Mega-Schaukel „Konga“ interessiert mich dabei sehr.

Finn Spancken

Langweilige Routine

Für mich ist die Kirmes vor allem anstrengend. Es scheint an diesem Wochenende obligatorisch zu sein, von Freunden und Familie mindestens fünf Mal über den Rummel in der Innenstadt geschleift zu werden. Aber nach einigen Jahren kennt man dann nicht nur jedes Fahrgeschäft, sondern auch jede Losbude und jeden Bierstand. Und dort endet dann auch meist der Kirmesbesuch. Nur ist ein Kneipenbesuch in der Regel wesentlich schonender für den Geldbeutel. Hinzu kommt die Tatsache, dass man sich auf der Kirmes nirgendwo aufhalten kann, ohne von der Musik fünf unterschiedlicher Fahrgeschäfte beschallt zu werden. Wer darauf keine Lust hat, kann immer noch einen DVD-Abend zu Hause veranstalten. Gar nicht so weit weg findet außerdem das Punk-Festival „Ruhrpott-Rodeo“ statt. Ich lasse mich aber trotzdem jedes Jahr zu mindestens einem Kirmesbesuch überreden. Allerdings nur nach gekonnter Bestechung mit einer großen Portion grüner Zuckerwatte.

Mona Dierkes

EURE FAVORITEN IN DIESER STUNDE