CDU: Exler, Haldorn und Birke wollen in den Landtag
29.09.2009 | 14:49 Uhr 2009-09-29T14:49:00+0200
Menden. Es gibt CDU-intern sechs Bewerber für die Nachfolge von Hubert Schulte als Landtagskandidat - drei davo aus Menden. Der Polizist Wolfgang Exler, der Staatsanwalt Bernd Haldorn und der Baumsachverständige Michael Birke.
Neben den bereits bekannten Interessenten — dem Hemeraner Stadtverbands- und Fraktionsvorsitzenden Martin Gropengießer und dem Balver Marco Voge — sind dem engeren Vorstand also vier weitere Bewerber bekannt.
Noch ein Hemeraner
Dabei handelt es sich wohl um einen weiteren Hemeraner und überraschenderweise auch um die drei Bewerber aus den Ortsunionen Menden und Lendringsen. Bislang war man eher davon ausgegangen, dass der Mendener Stadtverband nicht aktiv auf Kandidatensuche gehen würde. Offensichtlich haben die Bewerber aber auch aus eigenem Antrieb ihr Interesse angemeldet.
Tagungsort verlegt
Die Kandidatenkür, die für Ende Oktober geplant ist, wird indes von Menden nach Neuenrade verlegt. Aus Neuenrade und Plettenberg, die auch zum Landtagswahlkreis gehören, gibt es bislang keine Kandidaturen, so dass die Verlegung darauf schließen lässt, dass die Kreis-CDU auf „neutralem Boden” die Entscheidung fällen lassen will.
Mendener Ambitionen könnte die Wahl des Tagungsortes aber eher schwächen, denn bei der Wahlversammlung sind alle anwesenden CDU-Mitglieder stimmberechtigt. Lange Anfahrtswege sind da eher hinderlich.
Dass aus Menden tatsächlich drei und aus Hemer zwei Kandidaten bei der Wahlversammlung antreten werden, gilt als höchst unwahrscheinlich. Vielmehr dürften sich die drei Stadtverbände Hemer, Menden und Balve auf jeweils einen Bewerber einigen — obwohl die Zeit drängt.
Voßbeck-Kayser gestärkt
Bei der Vorstandssitzung soll gestern auch der unterlegenen CDU-Bundestagskandidatin Christel Voßbeck-Kayser der Rücken gestärkt worden sein. Offenbar denkt man bereits darüber nach, ihr eine zweite Chance in vier Jahren einzuräumen und sie langfristig als Kandidatin aufzubauen.
22:36
Wenn man schon nichts für seine eigene Stadt auf die Beine stellen kann, dann zieht man eben in den Landtag.
So ist eben Politik.
Man muss nur zur rechten Zeit an der richtigen Stelle sein und genügend Fürsprecher haben -
da geht es wahrlich nicht um Kompetenz,, sondern nur um das Parteibuch und die eigenen Finanzen.
Armes Deutschland!
17:08
Hoffentlich kann der vielleicht neue Mendener Kandidat für die CDU in Menden Vorlagen mit mehr als 5 Seiten lesen. Sonst möchte ich sagen armes Menden, du hast dich genug blamiert. Ich werde die Szene weiter beobachten und öfter lachen oder minestens lächeln.
08:27
So, liebe CDU, jetzt seit Ihr dran mit dem Zerreissen. Die SPD hat es ja schon hinter sich! Bisher hat Menden nichts auf die Reihe gebracht und da tauchen dann gleich drei Mendener CDU-Kandidaten auf, vielleicht sollten die erst einmal versuchen, Menden nach vorne zu bringen.