Bürgermeister sieht Menden auf gutem Weg

Menden..  Zum Jahreswechsel sieht Bürgermeister Volker Fleige ein für Menden erfolgreiches Jahr 2014 zu Ende gehen; im neuen Jahr solle der Weg zu einer attraktiveren Stadt fortgesetzt werden. Wobei ihm klar sei, dass man es nicht jedermann recht machen könne, erklärte Fleige.

So gefalle etwa der Glockenteichbach sicher nicht allen Bürgern. Aber im kommenden Jahr werde er von der Josefschule durch die Innenstadt bis zum Mühlengraben fließen. „Dann wird er unsere Stadt beleben und eine gastronomische Meile zwischen Bahnhof und St. Vincenz schaffen“, zeigt sich Fleige überzeugt. Und die werde einen Einzelhandel, der sich beständig verändert, sinnvoll ergänzen. Der Bach sei zudem kein Kunstprodukt, sondern habe einen historischen Ursprung.

Die Zusammenlegung des Walram- und des Heilig-Geist-Gymnasiums stoße ebenfalls nicht nur auf Zustimmung, weiß Fleige. Aber: „Auch Realschule und Gesamtschule erhalten neue Gebäude oder größere Flächen. Menden ist und bleibt Schulstadt mit allen weiterführenden Schulen.“ Das trage dem demografischen Wandel Rechnung – „und zugleich halten wir weiterhin ein qualitativ anspruchsvolles Schulangebot vor, das allen Erfordernissen genügt.“

„Ansprüche haben ihren Preis“

Zuletzt seien besonders die Erhöhungen von Grund- und Gewerbesteuern zur Konsolidierung des städtischen Haushalts bei Bürgern auf Widerspruch gestoßen. Aber: „Die Ansprüche in unserer und an unsere Stadt haben ihren Preis“, stellt Volker Fleige dazu fest. Der Haushalt jedenfalls sei „solide und perspektivisch aufgestellt“, er sei ausgeglichen und von den Aufsichtsbehörden geprüft und genehmigt. Vor allem aber berücksichtige der Etat alle Aufgaben der Stadt.

Als Schwerpunkt der kommenden Jahre sieht Volker Fleige das Programm „Menden – ein Zentrum und seine Stadtteile“. Damit wolle man vor allem dem Bevölkerungsrückgang begegnen, denn der führe zu Veränderungen, „die schon weh taten“. Um die Stadt für ihre Bürger noch attraktiver zu machen, brauche Menden „ein Zentrum, das über die Stadtgrenzen hinausstrahlt und das umgeben ist von liebenswerten Stadtteilen“, beschreibt Fleige das Grundkonzept.

Um neue Bürger für Menden zu gewinnen, habe man zudem eine Willkommenskultur entwickelt, zu der auch der Neubürgertag zähle. Mit Hämmer 2 werde außerdem ein Gewerbegebiet geschaffen, das neue Arbeitsplätze in die Stadt holen soll. Zudem fördere die Stadt Zuzüge und gestalte die Zuwanderung.

Auch neue Bürger gewinnen

Stadtrat und Verwaltung würden dafür arbeiten, „dass auch 2015 ein sehr erfolgreiches Jahr für Menden wird. „Wir tun das mit Ideenreichtum, Einsatzfreude – und mit allen, die guten Willens sind, an der Weiterentwicklung unserer Stadt mitzuwirken“, erklärte der Bürgermeister, der allen Mendenern ein gesundes und glückliches neue Jahr wünschte.

Den Fraktionen im Stadtrat stellte die WP Fragen zum Jahreswechsel. Die Antworten stehen auf Seite 5