Bürgermeister Fleige erlebt Premiere beim Personaldienstleister Pro Time

Menden..  Selbst nach vielen Dutzend Firmenbesuchen erlebt Bürgermeister Volker Fleige Premieren. Es war am Freitag seine erste Begegnung mit einem Personaldienstleister. Und dann erfuhr er bei Pro Time sogleich, dass sich die städtische Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WSG) gerade selbst des Instruments der Zeitarbeit bedient. „Weil es im Reinigungsbereich zu Erkrankungen gekommen ist“, so WSG-Prokuristin Bianca Wirths, die Fleige begleitete.

Pro Time mit Sitz an der Poststraße ist Inhaber-geführt. Seit 15 Jahren ist Nicole Neuerburg-Riebel Chefin des Hauses und für etwa 150 fest angestellte Mitarbeiter verantwortlich. Somit, so Nicole Neuerburg-Riebel, gehört ihr Unternehmen bereits zu den größeren Mittelständlern.

Zeitarbeit als Seismograph der Wirtschaft bei Höhen und Tiefen: „Unsere Mitarbeiter sind die ersten, die in Betriebe gerufen werden, und die ersten, die wieder gehen müssen. Aber bei uns bleiben sie weiter angestellt.“ Nicole Neuerburg-Riebels Selbstverständnis dabei: „Wir hängen sehr an den Mitarbeitern. Es sind keine Verleihobjekte“. Stolz ist die Chefin, weil viele Männer und Frauen Pro Time die Treue halten. „Zum Teil sind sie seit zehn Jahren bei uns, wollen gar nicht wechseln.“

Mit rund 20 heimischen Unternehmen arbeitet Pro Time eng zusammen. Vorrangiges Ziel dabei: „Auftragsspitzen abfangen.“ Vertrauen sei wechselseitig wichtig. „Unternehmer sollen wissen, dass die Leute, die wir ihnen schicken, zuverlässig und gut arbeiten.“

Mitarbeiter in der Pro-Time-Zeitarbeit werden tariflich entlohnt, obschon in Betrieben der Grundsatz „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit“ nicht gilt. Pro Time zahlt Urlaubs- und Weihnachtsgeld und engagiert sich in vielfältiger Weise sozial und kulturell in Menden.