Bürgerhaus-Konzept: Büro sucht jetzt Förderwege

Menden..  In einem künftigen Mendener Bürgerhaus sollen sich Senioren, Ehrenamtler sowie Kinder und Jugendliche wiederfinden. Das Angebot soll alle Altersgruppen einbeziehen, auch gemeinsame Nutzungen ermöglichen und Begegnungen fördern. Vorstellbar ist, dass die offene Jugendarbeit „nicht zwingend“ integriert werden muss, was zuvor vor allem für die CDU ein Muss war. Dafür soll jetzt geprüft werden, ob bestimmte städtische Angebote wie die Familienlotsen in den Bürgerhaus-Service eingebunden werden können.

Das sind die Ergebnisse des ersten Workshops zum Bürgerhaus, den die Ausschüsse für Soziales sowie Kinder- und Jugendhilfe ins Leben gerufen hatten. Wie es in einer Mitteilung an den gestern tagenden Bauausschuss weiter heißt, erarbeitet das Planungsbüro Post und Welters derzeit auf Grundlage der Ergebnisse des Workshops ein Raum- und Nutzungskonzept.

Gelder aus Städtebauförderung

Die Möglichkeiten seiner Umsetzung soll das Büro schon in Kürze mit der Bezirksregierung Arnsberg besprechen. Dabei dürfte es vor allem darum gehen, ob das Bürgerhaus mit dem vorgelegten Konzept aus Mitteln der Städtebauförderung unterstützt werden kann – und falls ja, in welcher Höhe.

Danach soll das Kölner Büro auf einem zweiten Workshop-Treffen die Ergebnisse der Gespräche vorstellen. Dieses zweite Treffen soll bereits im März stattfinden. Danach würde das Konzept in den zuständigen Ausschüssen für Kinder und Jugend, Soziales und Bauen weiterberaten. Diesen Fahrplan nahm der Bauausschuss gestern Abend kommentarlos zur Kenntnis – die Politik mit dem Vorgehen folglich einverstanden.

Dem Workshop gehören Politiker aller Fraktionen, die Vertreter der freien Träger im Kinder- und Jugendhilfeausschuss, der Seniorenbeauftragte der Stadt, Vertreter der Verwaltung und externe Fachleute der Stadt Heiligenhaus an.