Biotop neben dem Schürenfeld

Fröndenberg..  Das geplante Gewerbegebiet Schürenfeld beschäftigt die Stadtverwaltung zurzeit zweifach: Einerseits wird die Unterschriftenliste der Bürgerinitiative gegen das Gewerbegebiet auf ihre Gültigkeit geprüft. Parallel dazu setzt die Verwaltung aber den bestehenden Auftrag des Rates um, das Gewerbegebiet weiterzuplanen. Deshalb steht das Thema auch auf der Tagesordnung des Ausschusses für Stadtentwicklung und Umwelt am 16. April.

Konkret geht es um Ergänzungen und Veränderungen der bisherigen Pläne. Am westlichen Rand des Gewerbegebietes soll eine Streuobstwiese angelegt werden. Dabei handelt es sich um die gesetzlich vorgeschriebene Ausgleichsmaßnahme für den Eingriff in die Natur. Die Stadtverwaltung schreibt in den Unterlagen für den Ausschuss ferner, dass die Streuobstwiese einen „angemessenen Übergang von den baulich genutzten Gebieten zu den westlich an das Plangebiet angrenzenden Schutzgebieten“ schaffen und „zur Freihaltung einer Frischluftschneise“ dienen solle.

Außerdem soll das Plangebiet leicht vergrößert werden. Eine kleine Fläche westlich der B 233 soll dazukommen.

Bürgerantrag wird noch geprüft

Die Verwaltung wünscht sich von der Politik eine Zustimmung. Dann könne die Bebauungsplanung auch bald in die Beteiligung der Öffentlichkeit gehen. Unter anderem ist eine Bürgerversammlung geplant.

Der Antrag der Bürgerinitiative, das Gewerbegebiet nicht weiterzuplanen, ist noch nicht Thema der Ausschusssitzung am 16. April. Nach Angaben des Beigeordneten Heinz-Günter Freck ist die Überprüfung der Unterschriftenliste bis zu diesem Termin noch nicht abgeschlossen. Es sei aber gut möglich, dass der Bürgerantrag in die Ratssitzung am 29. April kommt. Der Rat müsse dann über die Zulässigkeit des Antrages entscheiden.