Besucherschwund bei Mendener Pfingstkirmes gibt Rätsel auf
29.05.2012 | 17:39 Uhr 2012-05-29T17:39:00+0200
Menden. Es wird auch weit über das offizielle Abschlussgespräch der Pfingstkirmes 2012 hinaus ein Rätsel bleiben: „Warum sind diesmal erheblich weniger Besucher gekommen?“. Viele Schausteller merkten das direkt in ihren Kassen. Vor allem Süßwarenbieter fühlten sich regelrecht gebeutelt: „Das war diesmal nix.“
Was anscheinend wunderbar funktionierte, muss Gründe gehabt haben. Hunderte Innenstadt-Parkplätze fehlten gegenüber den Vorjahren. Zum Chaos kam es dennoch nicht. So jedenfalls das Fazit von Ordnungsamtsleiterin Martina Potthoff und Verkehrsexperte Andreas Nolte. Sogar in der Rathaus-Tiefgarage gab es freie Plätze. Nolte: „Die Leute haben ihr Plätzchen irgendwie gefunden.“ Dafür spricht auch, dass nur acht Fahrzeuge abgeschleppt werden mussten. Ein historischer Tiefstwert.
Wehklagen wollten die Schausteller zum Ende ihres Menden-Aufenthaltes trotz sinkender Besucher- und Umsatzzahlen nicht. Ihr Vorsitzender Konstantin Müller: „In Menden wird immer noch gutes Geld verdient. Für viele Kollegen ist das nun mal die wichtigste Kirmes des Jahres.“
Feuerwehr, DRK und Arbeiter-Samariterbund äußerten sich durchweg zufrieden. Ihre Einsatzzahlen bewegten sich im unteren Bereich des langjährigen Schnitts. Beleg dafür: „Es gab nur ein vermisstes Kind, das wir aber schnell mit den Eltern zusammenführen konnten“, so Einsatzleiter Rüdiger Morena. 22 Einsätze mit dem Rettungstransportwagen erfolgten. Viel wegen Kreislaufproblemen von Besuchern. Kurios, so Morena: „Erstmals mussten wir Tieren helfen.“ So hatte sich ein Rabe auf dem Festgelände verflogen und verheddert. Morena: „Wir haben den Vogel behutsam gefangen und an der Hönne wieder ausgesetzt“.
Polizeichef Josef Pille indes schilderte eine unruhigere Lage, schränkte aber ein: „Für ein Fest dieser Größe sehe ich die Entwicklung nicht dramatisch.“ In der Tat war es zu mehreren schweren Schlägereien gekommen.
Gezielt seien Diebe angerückt Pille: „Sie haben vor allem an rasanten Fahrgeschäften wie dem Shake ihr Unwesen getrieben.“ Dabei hätten sie es sich zunutze gemacht, dass die Besucher vor dem Einsteigen Wertgegenstände abgeben. Folge: Handtaschen, Geldbörsen und I-Phones wurden gestohlen. Pille: „Es gab acht Anzeigen. Es kommen bestimmt weitere hinzu.“ Ein Diebespärchen (15/16 Jahre) konnte die Polizei stellen.
14:49
Ich gebe da #4 auch vollkommen Recht.
Ich laufe immer zur Kirmes. Nur weil ich dieses Jahr Probleme mit dem Knie gehabt habe, bin ich mit dem Bus gefahren. Ja sowas geht auch. Auswärtige wären auch so gekommen und hätten Parkplätze gesucht. Ich hab einige freie Plätze gesehen (höhe Mendener Kino z.B.) Man muss halt nicht direkt am Geschehen parken um nur noch auf die Kirmes fallen zu müssen.
Außerdem sollte man das Wetter bedenken. Mit der Aussicht, dass es wieder schlechter wird, haben viele das Wetter zum Grillen oder für das Freibad genutzt. Das ist halt so.
08:18
es war ende des monats. kasse leer! es ist heute nicht mehr so wie früher, dass die leute mal eben was sparen können oder was über haben. es gibt genaug die am ende des monats nichts mehr haben. und es wird ja auch alles teurer. da überlegt man sich 2 mal wofür man den rest ausgibt. doofer zeitpunkt eben.
am wetter kann es ja diesmal nicht gelegen haben :)
10:28
von bardolino | #4. da muss ich Ihnen Recht geben. Und Wenn ich bei manchen lese das wegen zu wenig Pakplätze der Besuch auf der Kirmis nicht ging,dann frage ich mich wie Faul werden die Leute heut zu Tage.Gott gab uns zwei Gesunde Füsse, warum können Menschen nicht mehr laufen weil sie zu bequem geworden sind .Am liebsten wäre es für manche mit den Auto noch über die Kirmis zu fahren damit sie sich nicht bewegen müssen.
20:53
Mal wieder problemlos einen Parkplatz gefunden. Menden ist ja auch unfähig a la Soest einen Busservice anzubieten. Wäre ja auch zu einfach.
Ansonsten war es Sonntagabend nicht unbedingt sooo voll. Trotz tollem Wetter.
13:54
Du hast voll ins Schwarze getroffen ;)
11:46
Es ist immer wieder schön zu lesen, wie einfach es sich einige Leute machen. Ich glaube kaum, dass sich auswärtige vom Parkplatzproblem abhalten lassen. Höchstens derjenige, der in Menden sich auskennt.
Warum es weniger Leute waren? Vielleicht liegt es auch daran, dass es im Mai einige Brückentage gab, die Leute zu einem Kurzurlaub genutzt haben. Und dann ist am Ende des Monats natürlich kein Geld für die Kirmes da. Ausserdem verschieben sich ja die Interessen bei Leuten.
Eine Empfehlung für alle Nörgeler! Einfach wegbleiben. Die Mehrzahl der Kirmesbesucher hatte auch in diesen Jahr ihren Spaß.
Es hat nicht mit nörgeln zutun, wenn man sieht wie Menden vor die Hunde geht. Seit ich in dieser Stadt wohne ging es ständig Berg ab. Wenn man sich das marode Straßennetz anschaut und die Unfähigkeit der städtischen Bediensteten wird man schon sauer. Es bringt nichts z.B. Mit einem Wagen etwas Asphalt herum zu fahren und Schüppen zu verteilen. Ich würde gern mal die Arbeitsplatzbeschreibungen sehen, welche solch einen Dilettantismus beschreibt, denn Arbeiter vom Fach würden jenes ordentlich manch und jenes in der gleichen Zeit! Aber hier ist nur eine Baustelle in der Stadt. Zur Kirmes ist nur zu sagen, dass sehr viele Auswärtige nach der ergebnislosen Parkplatzsuche kehrt machten. Wenn man etwas weiter weck parkte z.B. Platte Heide so kam man an einer schönen Schule vorbei, aus deren oberen Fenster ein alter Bekannter ragte, man war nicht fähig diesen innerhalb von einem Jahr zu entfernen, sodass jener mehr und mehr die Baussubstanz zerstört. Mangelnde Mak ist hierfür keine Ausrede!!!
09:49
Das Herr Nolte und Frau Potthoff immer alles im Griff haben, ist ja hinreichend bekannt. Ernsthaft betrachtet ist es durchaus löblich das viele Mendener aufgrund des Parkchaos der letzten Jahre zu Fuß anreisen. Das sorgt natürlich auch für Entlastung. Das Problem ist nur das die Besucher von außerhalb nicht zu Fuß anreisen, sondern ganz fern bleiben. Außerdem ist ja wohl logisch, das bei sinkenden Besucherzahlen auch die Anzahl der Verkehrsdelikte abnimmt. Am Signal Iduna Park gibt es an den Wochenenden auch mehr Falschparker, als am Huckenhohl.
09:00
Es war kein Wunder, dass die Besucher fern blieben! Es gab keine ausreichende Parkfläche, so sagte es ein Bekannter aus einer Nachbarstadt. Man wolle nicht Melkkuh für die Abschleppunternehmen sein und jenen noch Häuser in Spanien finanzieren. In den vergangenen Jahren nahm jenes auch Überhand, denn hier wurden Fahrzeuge abgeschleppt, wo es keine Notwendigkeit gab. Fehlplanungen in Menden häufen sich, da ich lang nicht mehr in der Stadt war, beeindruckten mich die siffigen Platten auf dem Platz mit der Pinkelrinne, den ja einheimische Firmen nie so toll hätten ferigen können. Menden ist schon so einer Marke, man kommt aus Richtung Platte Heide und sieht Werbung wie toll Menden ist und dahinter einen plattgemachten Wald, nachdem Rodeo in die Stadt, begann die Parkplatzsuche usw.
Ps. Als ich einen Bekannten in Hüingsen besuchte, kam in mir die Frage auf "Ist der Ring jetzt zum Feldweg degradiert?" Naja, die Hüingser wirds freuen, denn ich glaube da werden früher Spurstangen fällig.;-)
@Otto
Da scheint aber jemand gewaltigen Frust zu schieben!!!
Was bitte interessieren den hier die Ferienhäuser der Abschleppunternehmen in Spanien? Und was bitte war gegen die Platten zu sagen, die man auf der Wasserrinne gelegt hat? Die waren schmutzig, was aber wohl damit zu tun hat, daß die Kirmesbesucher nicht im Handstand über die Kirmes laufen.
Der Hüingser Ring hatte auch nicht sehr viel mit der Pfingstkirmes zu tun.
Im Aufstaz wären Sie klar am Thema vorbei... ungenügend!!!
07:57
Es ist ja auch kein Wunder, dass in der Tiefgarage noch Plätze frei waren. Die mussten schließlich bezahlt werden. Viele sind in die umliegenden Straßen ausgewichen und Anwohner - wie meine Wenigkeit - durften dann zusehen, wo sie ihren Wagen abstellten, wenn sie nach Hause kamen und keinen gemieteten Stellplatz oder eine Garage besitzen...
Das war letztes Jahr auf jeden Fall entspannter, als es die Parkmöglichkeiten am Bahnhof noch gab