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Bernd Alban (SPD) fordert einen Kinderbeauftragten

12.02.2010 | 17:55 Uhr

Menden. Die SPD-Fraktion möchte, dass Menden einen „Kinderbeauftragten” bekommt. Die Stelle solle ehrenamtlich besetzt und zum Fürsprecher der Kinder werden, erklärt Bernd Alban, SPD-Stadtverbandsvorsitzender und Jugendpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Stadtrat.

Die Stadt brauche jemanden, der in den kommenden „Verteilungsauseinandersetzungen” die Interessen der Kinder vertrete, argumentiert Alban. Als Beispiele für diese Verteilungskonflikte in Zeiten knapper Kassen nennt er die jüngste Entscheidung des Kinder- und Jugendhilfeausschusses, mehr Geld zum Erhalt der Spielplätze einzusetzen und gleichzeitig das Angebot für Jugendliche um den Klettergarten an der Kluse zu erweitern. Doch auch das Urteil des Bundesgerichtshofes zu Hartz IV zeige, „dass Kinder keine kleinen Erwachsenen sind, sondern andere Bedürfnisse haben.”

Rederecht im Stadtrat

Alban weiter: „Wenn Menden sich weiterhin als familienfreundliche Stadt verstehen will, muss sichergestellt werden, dass die Interessen von Kindern und Jugendlichen in öffentliche Diskussionen einfließen.” Der/die Kinderbeauftragte könnte beispielsweise von Sozialeinrichtungen oder Sozialverbänden gestellt werden und soll Rederecht im Kinder- und Jugrndhilfeausschuss sowie im und Rat erhalten.

Thorsten Bottin

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