Bachläufe öffnen und Fußgängerzone verlängern
20.10.2009 | 14:06 Uhr 2009-10-20T14:06:00+0200
Menden. Seit Montag liegt im Rathaus der Entwurf des so genannten Innenstadtkonzeptes aus. Die Bürger können sich Vorschläge der Verwaltung zur Verschönerung der Innenstadt ansehen und selbst Anregungen geben.
Hier nur einige der Ideen des Innenstadtkonzeptes: . Der Glockenteichbach könnte offengelegt werden und als Wasserlauf von der Vincenzkirche bis zum Mühlgraben laufen. Der Mühlenteich könnte erlebbar gemacht werden, mit Stufen hinab bis zum Wasser.
Im Bürgersaal und auf dem Platz unterm Zeltdach kann sich die Verwaltung zusätzlichen Einzelhandel vorstellen. Stattdessen wäre der jetzige Rathaus-Parkplatz als neuer Veranstaltungs- und Verweilplatz denkbar. Die Fußgängerzone könnte auf die Unnaer Straße bis zur Poststraße erweitert werden. Nur Busse dürften dort noch fahren.
Der Konzeptentwurf liegt noch bis zum 20. November in der Rathaus-Abteilung Planung und Bauordnung, Neumarkt 5, 3. Obergeschoss, Flurzone C, Zimmer C 332, C 336 und C 337, während der Dienststunden montags bis freitags von 8.15 bis 12.30 Uhr sowie montags bis mittwochs von 14.30 bis 16 Uhr und donnerstags zusätzlich von 14.30 bis 17.30 Uhr öffentlich aus. Im Internet ist das Konzept zu finden unter www.menden.de/bp/rathaus/stadtplanung/Innenstadt_Konzeption.php. Nach dem Ende der Bürgerbeteiligung befasst sich der Stadtrat mit dem Konzept und den Anregungen der Bürger.
16:41
@22
Sie sind der Beweis dafür, dass nichts so dumm ist, als dass es von irgendjemand noch geäußert oder nachgeplappert wird.
Das Innenstadtkonzept bemüht sich darum, der Stadt ihre Gewässer zurückzugeben, und Sie wollen noch einen (illegalen) Deckel drauf haben!
Jeder weiß, dass solche Gewässer, Bachläufe und Wasserspiele das Mikroklima sehr positiv beeinflussen, und nicht nur physikalisch. Selbst das Geräusch des Wassers hat auf das Wohlbefinden der Menschen einen sehr positiven Einfluss.
Das WOhlbefinden seinerseits ist wichtig für die Verweildauer in einer Stadt. Und mittlerweile weiß die einschlägige Wissenschaft auch darum, dass die lange Verweildauer das Konsumverhalten günstig beeinflusst. Wer sich wohlfühlt, neigt eher dazu, sein Geld auszugeben und wiederzukommen.
Man kann nur hoffen, dass es nicht viele in Menden gibt, die sich so leicht von Unsinn beeinflussen lassen
16:29
@ 23
Alle (!!) Stadtteile von Menden haben mehrfache Möglichkeiten, in fußläufiger Entfernung morgens Brötchen zu kaufen, und sogar sonntags, was es früher nicht einmal gab.
@ 22
Wenn Ihnen die Stadt zu schmutzig ist, dann sollten Sie nicht unbedingt in den Ecken stehen, in denen sich die Dosenbier-Klientel aufhält. Vielleicht ziehen Sie sich einmal richtig sauber an und setzen sich in ein Café, wenn sie genug Geld zusammengeschnorrt haben. Dann sehen Sie auch die saubere Seite der Stadt, die nebenbei viel umfangreicher ist als die kleinen Schmuddelecken in Ihrer Welt.
Dort wird Sie vielleicht auch jemand darüber aufklären, dass es seit Jahrzehnten nicht mehr erlaubt ist, Fließgewässer zu verrohren oder zu deckeln. Wie so etwas aussieht, können Sie in Idar-Oberstein sehen.
@24
Zeitunglesen sollte eigentlich bilden: Der Bahnhof gehört schon seit fast einem Jahrzehnt nicht mehr der Bahn, sondern einer Erbengemeinschaft, deren Rechtsvertreterin derzeit versucht, die Öffentlichkeit zu erpressen.
In Hemer klappt es auch nicht besser. Die schwimmen zwar gerade auf einer Euphoriewelle, wissen aber noch nicht, dass ihr profilsüchtiger Bürgermeister die Stadt schon längst in eine Lage gebracht hat, die zwangsläufig und spätestens in zehn Jahren in die öffentliche Insolvenz führen wird, wenn die Nachfolgefinanzierung der Landesgartenschau in sich zusammenbricht. Dieser Profilsucht wäre beinahe sogar die Bahnstrecke geopfert worden.
Es ist nicht nur eigentlich wichtig, die Stadt Menden neu zu beleben. Durch eine Revitalisierung des Bahnhofs und (!!!) der Innenstadt muss Menden davor bewahrt werden, genau so zu enden, wie dies vermutlich bald in Hemer der Fall sein wird.
19:38
@#22
Menden ist zwar nicht blitzblank-sauber-porentief-rein (andere Städte auch nicht), versinkt aber nicht in Schmutz und Abfall.
Der Neumarkt wird durch die vielen Autos verschandelt.
Der ZOB gehört an den Bahnhof. Aber mit dem Breuer-Projekt wurde bzw. würde genau das verhindert.
12:47
eigentlich ist es ja wichtig, die Stadt zu beleben, aber man darf nicht vergessen, wenn es übertrieben wird, denkt man sofort und woher kommt das Geld dafür, denn eigentlich soll doch jeder möglichst viel sparen. Gilt das nicht auch für die Stadt?
Vor allem, was nützt ein sarnierter Stadtkern, wenn der Bahnhof nach wie vor ein Schandfleck bleiben wird. Die Bahn sollte sich schämen, so viel Geld für so eine Ruine zu wollen und die Investoren sollten mal überlegen, was zu tun ist!
ES WIRD ECHT ZEIT..............
überall klappt es - siehe Iserlohn, siehe Hemer....nur in Menden geht gar nichts. SCHADE eigentlich, oder?!
12:47
Zitat von Taffy11, #14 am 21.10.2009 um 11:15 :
Wer mit dem Auto zum Brötchenholen fährt, der geht vermutlich auch mit dem Auto aufs Klo
Früher gab es auch Bäckereien in den Wohngebieten, die man zu Fuß erreichen konnte!
Heute nicht mehr, also wo soll ich denn dann meine Brötchen holen?
In der Fußgängerzone; im Einkaufszentrum auf der grünen Wiese oder wo??
Also fahre ich mit dem Auto, denn mit dem ÖPNV ist es ja eine Stundenlange Reise.
08:42
Menden verkommt immer mehr. Der Neumarkt am Rathaus ist schmuddelig, am alten Rathaus wird man angepöbelt und die Innenstadt ist gewiss nicht sauber! Der Einzelhandel in Menden läßt zu wünschen übrig. Mit bestimmten Ideen ließe sich bestimmt ein Deckel auf dem Mühlengraben realisierern.
Wo sollen übrigens die Busse herfahren, wenn die Fußgängerzone verlängert würde? Menden hat noch nicht einmal einen ZOB wie anderen Städten üblich!
22:15
@ Soziales Gewissen #20
Also, so dreckig und verkommen ist Menden nun wirklich nicht. Wo liegen denn meterhohe Müllberge in der Fußgängerzone?
Wie sähe denn ein Betondeckel auf dem Mühlengraben aus?
Und wenn die Innenstadt doch heruntergekommen sein sollte, dann muss doch gerade da investiert werden - ohne den Bahnhof zu vernachlässigen.
Bezahlen können und sollen das die Stadt, Bürger und Einzelhandel in Mischfinanzierung aus öffentlichen Geldern, Spenden, Sponsoring, evtl. Fördermitteln. Neben Geld könnten Bürger und Wirtschaft auch Sachspenden und Arbeitsstunden zur Verfügung stellen. Wenn alle mitziehen, kann was draus werden!
15:43
Wer soll diesen Quatsch bezahlen? Menden ist pleite und die jetzige Fußgängerzone ist verkommen und dreckig ersten Grades! Menden hat wichtigere Probleme in Griff zu bekommen! Siehe Bahnhof! Der offene Graben an der Mendener Mühle ist schon ein Schandfleck ersten Grades!!!!!!!!
22:58
Genau so isses!
22:40
@ ichhier #16
Man kauft ja nicht jeden Tag einen neuen Kühlschrank oder einen neuen Wohnzimmerteppich.
Vieles andere kann - auch in größeren Mengen - in Einkaufstaschen oder -beuteln, Trolleys, Rucksäcken, Fahrradpacktaschen u.ä. verstaut und dann zu Fuß, per Rad, im Bus oder im Zug (Hönnetalbahn) transportiert werden.
Sperrige Sachen oder Riesenmengen kann man sich nach Hause liefern lassen oder dann doch mal mit Auto auf der Grünen Wiese einkaufen.
Aber den ganz auf die PKW-Nutzer ausgerichteten Einkaufszentren am Stadtrand sollte man die Innenstadt nicht noch mehr angleichen. Dann verlöre sie irgendwann ihre ursprüngliche Funktion, Bedeutung und ihren Charme und damit ihre Anziehungskraft.