Auto-Scooter fährt bei der Pfingstkirmes für Mendener in Not

Schausteller Thomas Wendler: „Ein Wqgen fährt komplett für Mendener in Not.“
Schausteller Thomas Wendler: „Ein Wqgen fährt komplett für Mendener in Not.“
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Tolle Aktion auf der Mendener Pfingstkirmes: Die Schaustellerfamilie Wendler lässt in ihrem Auto-Scooter einen der neuen Wagen für die Benefizaktion "Mendener in Not" fahren.

Menden.. Vielen Besuchern des Traditionsereignisses Pfingstkirmes dürfte es auffallen: Im Auto-Scooter der Familie Wendler im unteren Bereich der Unnaer Straße gibt es in diesem Jahr neue Wagen. Die Freude darüber möchte Thomas Wendler gern mit möglichst vielen Besuchern seines Fahrgeschäfte teilen: „Ein Wagen soll auf der Pfingstkirmes komplett für ein soziales Projekt unterwegs sein. Ich möchte die Einnahmen für die WESTFALENPOST-Benefizaktion für Mendener in Not spenden.“

Pfingstkirmes ein Heimspiel für Wendler

Thomas Wendler, aufgewachsen im benachbarten Sümmern und seit Jahren engagiert im Schaustellerverein Iserlohn-Schwerte, fühlt sich seit jeher Menden besonders verbunden. „Für mich ist die Pfingstkirmes immer wie ein Heimspiel gewesen. Fast wie zu Hause“, orientiert er sich auch im Freizeitbereich gern Richtung Hönnestadt.

Neue Fahrzeuge für einen Auto-Scooter anzuschaffen, das kommt einer gewaltigen Investition gleich. Thomas Wendler: „Das kann ich als Unternehmer nicht mal eben aus der Hand schütteln. Da gehe ich erst mal erheblich in Vorleistung.“

Pfingstkirmes Fahrspaß für Jung und Alt soll jedenfalls einmal mehr an einem der traditionsreichsten Kirmesfahrgeschäfte überhaupt – Thomas Wendler hat es von seinem Vater Heinz Wendler übernommen – geboten werden. Und dabei schaut nicht nur Thomas Wendler mit vielen Hoffnungen auf den Kirmesstandort Menden. Denn die bisherige Saison ist vielfach kurios verlaufen: „Bei durchaus vergleichbaren Bedingungen verlief es für uns mal richtig gut und dann unerwartet völlig schlecht.“

Mendener Festplatz ist Gradmesser

Der Mendener Festplatz ist Gradmesser für die Schausteller. Zumindest in einem Punkt müssen sie sich nicht sorgen: Zwei besonders schwül-heiße Tage wie im Vorjahr mit extremen Umsatzeinbrüchen dürfte es diesmal kaum geben.