Ausstellung: Kinder im KZ Theresienstadt
10.09.2008 | 18:48 Uhr 2008-09-10T18:48:00+0200Menden.Das Museum der Stadt Menden zeigt in Zusammenarbeit mit dem Archiv die Ausstellung „Kinder im KZ Theresienstadt — Zeichnungen, Gedichte, Texte”. zeigen. Die Ausstellung wird Freitag eröffnet.
Diese Ausstellung wurde vom Studienkreis Deutscher Widerstand 1933-1945 e.V. konzipiert und wird in Menden ergänzt durch die Lebensgeschichten von Mendener Juden. Sie erinnert an das Schicksal der etwa 11 000 nach Theresienstadt deportierten Kinder, von denen vermutlich nur etwa 2 440 überlebten.
Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen in Theresienstadt angefertigte Kinderzeichnungen, Gedichte und Aussagen von Kindern über ihr Leben im KZ. Gezeigt werden originalgetreue Reproduktionen von 33 Zeichnungen sowie Gedichte und Texte.
Bürgermeister Rudolf Düppe wird die Ausstellung am Freitag, 12. September, um 18 Uhr im Alten Ratssaal im 2. Stock der Dorte-Hilleke-Bücherei eröffnen. Zu den Mitwirkenden der Eröffnung gehören auch Schülerinnen des Walburgisgymnasiums sowie Holger Bernsmann, der von Gilbert Große-Boymann am Flügel begleitet wird. Stadtarchivar Norbert Klauke und Museumsleiterin Jutta Törnig-Struck geben eine kurze Einführung.
Anschließend kann die Ausstellung von Dienstag bis Samstag in der Zeit von 9 bis 12 Uhr und zusätzlich am Donnerstag von 15 bis 17 Uhr besucht werden (bis 18. Oktober). Der Eintritt ist kostenlos. Gern können auch unter 02373/903-654 Führungen gebucht werden, die ebenfalls kostenlos sind. Außerdem wird es zwei öffentliche Führungen geben: Am Samstag, 13. September, wird Jutta Törnig-Struck um 11 Uhr und um 13 Uhr interessierte Besucher durch die Ausstellung führen.
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