Ausgebüxte Kühe hinterlassen Spur der Zerstörung

Bis auf eine konnten alle ausgebüxten Kühe von Bauer Heinrich Goeke wieder eingefangen werden. WP-Foto: Martina Dinslage
Bis auf eine konnten alle ausgebüxten Kühe von Bauer Heinrich Goeke wieder eingefangen werden. WP-Foto: Martina Dinslage
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Menden.. Nr. 197 fehlt noch: Von den ursprünglich 27 Kühen, die Montag von einer Weide ausgebüxt waren, sind damit bis auf eine alle wieder in den Stall von Landwirt Heinrich Goeke zurückgekehrt. Lediglich eine Schwarzbunte, die einen handflächengroßen weißen Fleck auf der Stirn hat, ist weiter irgendwo in Menden unterwegs. Nachdem Heinrich Goeke am Montag den Großteil der ausgerissenen Kühe wieder einfangen konnte, gelang ihm dies am Dienstag, Mittwoch und Donnerstag bei sieben weiteren Tieren. Bei seiner Einfang-Aktion wurde der Landwirt von bis zu 30 Helfern unterstützt: „Das war einfach große Klasse.“ Die Kühe, die mittlerweile wieder im Heimatstall sind, seien allerdings zurzeit sehr schreckhaft, „und das kann noch Monate dauern“. Nun fehlt nur noch die Kuh mit der Nr. 197. Wer sie sieht, sollte die Polizei informieren, bittet Heinrich Goeke. Wo seine Tiere in den vergangenen Tagen unterwegs waren, erfährt Heinrich Goeke derzeit durch Hinweise auf Zerstörungen: „Es gibt Schäden an Autos, in Vorgärten, auf Rasenflächen und an Zäunen. Die Spuren sind so eindeutig, dass es meine Kühe gewesen sein müssen.“ Heinrich Goeke hofft, dass seine Haftpflichtversicherung alle Schäden übernimmt: „Noch habe ich kein vollständiges Bild, was alles zu Bruch gegangen ist.“