Ausflug in die Welt des Wissens

Menden..  In der Kita „Am Papenbusch“ können kleine Forscher spielerisch Naturwissenschaft entdecken. Die Kita hat nämlich zum zweiten Mal die Auszeichnung „Haus der kleinen Forscher“ erhalten. Das bedeutet nicht nur, dass die Kindertagesstätte eine schicke Urkunde bekommt. Bei den jungen Forschern geht es nämlich vor allem darum, selbstständig spannenden naturwissenschaftlichen Phänomenen auf den Grund zu gehen. Zu diesem Zweck wurde im Kindergarten ein spezieller Forscher- und Kreativraum eingerichtet

Begeistert die Welt entdecken

Heute ist das Motto der Experimente „Wasser“. So findet Tristan zum Beispiel heraus, dass ein Korken auf der Wasseroberfläche schwimmt, ein Stein jedoch sofort untergeht. „Der Stein ist viel schwerer, und in dem Korken ist auch noch Luft drin“, erklärt uns Tristan.

Auch der Spaß kommt nicht zu kurz: Vom „trockenen Taucher“ bis hin zu „Breakdance-Rosinen“ gibt es allerlei Interessantes zu bestaunen. Der „trockene Taucher“ ist eigentlich ein Papiertaschentuch in einem Glas, das nicht nass wird, obwohl Roman es mit der Öffnung nach unten langsam in ein Wasserbecken taucht. Hier zeigt die Erzieherin Patrizia Morawski den Nachwuchs-Entdeckern, wie die Wasseroberfläche, die aus vielen sehr kleinen Teilchen besteht, eine Art Schutzhülle auf dem Rand des Glases bildet, die die Luft einschließt. Dadurch bleibt das Taschentuch wie in einer Tauchblase trocken.

Lernbegleitung im Alltag

Neben den Erziehern, die regelmäßig an Fortbildungen und Themenworkshops der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ teilnehmen, werden die jungen Forscher einmal in der Woche von einem Rentner bei ihren Experimenten begleitet und unterstützt. Jedes Jahr findet darüber hinaus die Forscherwoche zweimal in jeder Kindergruppe statt, die Themen reichen vom Forschen mit Luft und Wasser über Licht bis hin zu Strom und Energie.

Fragt man die Kinder, könnte die Forscherwoche ruhig öfter stattfinden. Die nächsten Experimente werden bereits sehnsüchtig erwartet.