Aufgabenverteilung hat sich bewährt

Fröndenberg..  Zum 1. August sollen die vakanten eineinhalb Pfarrstellen der Evangelischen Kirchengemeinde Fröndenberg und Bausenhagen nachbesetzt sein. Die Bewerbungsfrist läuft bis Ende März. Gesucht werden zwei Pfarrer/innen oder auch ein Pfarrehepaar mit der Stellenaufteilung 100 Prozent plus 50 Prozent. „Wir sind für alles offen“, sagt Presbyteriums-Vorsitzende Annelie Richwin-Krause.

Nachdem sie beide lange in Fröndenberg gewirkt hatten, nahmen die Pfarrer Hartmut Görler und Achim Heckel beide innerhalb kurzer Zeit beruflich Abschied aus der Ruhrstadt. Ein eingespieltes Team. Wohl auch, weil die beiden untereinander Pfarrdienst-Aufgaben verteilt hatten. „Gabenorientiert“ nennt es Annelie Richwin-Krause. Jeder der beiden zukünftigen Pfarrer soll, wie es schon bei Görler und Heckel Praxis war, seelsorgerisch tätig sein – beide sollen aber auch ihre unterschiedlichen Schwerpunkte haben. „Das hat sich bewährt“, sagt Annelie Richwin-Krause.

Probegottesdienst

So wird die 100-Prozent-Pfarrstelle der Stadtmitte zugeordnet. Damit verbunden sind die Schwerpunkte
Konfimandenarbeit
Begleitung der Kinder- und Jugendarbeit
Pastorale Begleitung der beiden evangelischen Kindergärten
Förderung der Kirchenmusik
Öffentlichkeitsarbeit.

Die 50-Prozent-Pfarrstelle ist Bausenhagen/Hohenheide zugeordnet. Die Schwerpunkte sind:
Erwachsenenbildung und Seniorenarbeit
Begleitung von Glaubenskursen
Gewinnung, Begleitung und Fortbildung von Ehrenamtlichen.

Nach Ablauf der Bewerbefrist am 31. März wird der eigens dafür einberufene Pfarrwahlauschuss die Bewerbungen sichten und dem Presbyterium eine Rangfolge vorschlagen, nach der die Bewerber eingeladen werden sollen. „Sie werden dann jeweils einen Probegottesdienst halten und eine Katechesestunde mit Jugendlichen“, erklärt Annelie Richwin-Krause. Bewusst habe sich das Presbyterium entschieden, das abschließende Bewerbungsgespräch in großer Runde abzuhalten – mit allen zwölf Presbytern.

In einer Gemeindeversammlung informiert das Presbyterium am Sonntag, 1. März, über die wichtigsten Entwicklungen in der Gemeinde. „Wir wollen der Gemeinde eine Rückmeldung geben.“