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Auch Fachärzte für Notdienste eingeteilt

28.03.2011 | 07:00 Uhr
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Auch Fachärzte für Notdienste eingeteilt

Menden. Mendener, die außerhalb der Öffnungszeiten der heimischen Arztpraxen krank werden, müssen sich seit Anfang Februar an die ärztliche Notfallpraxis in Iserlohn wenden. Doch es gibt Ausnahmen. Allerdings wissen dies offensichtlich die wenigsten Patienten.

Der Mendener HNO-Arzt Dr. Heinzdieter Thelen berichtet, dass Patienten häufig direkt in die ärztliche Notfallpraxis, die sich im Iserlohner St.-Elisabeth-Krankenhaus befindet, fahren – auch dann, wenn sie unter einer HNO-Erkrankung leiden. Gleichzeitig sitze bisweilen ein HNO-Arzt beispielsweise an einem Wochenende, an dem er Bereitschaft hat, in seiner Praxis und warte, dass Patienten zu ihm kommen. Deshalb weist der Mediziner eindringlich darauf hin, dass es in Westfalen-Lippe auch drei fachärztliche Notfalldienste gibt: einen augenärztlichen, einen HNO- sowie einen kinder- und jugendmedizinischen Notfalldienst. „Es macht sonst keinen Sinn, einen fachärztlichen Notfalldienst anzubieten, wenn dieser nicht genutzt wird“, erklärt Dr. Thelen.

Was konkret muss also ein Patient tun, wenn er zu einem der Fachärzte möchte? Zunächst muss die zentrale Telefonnummer des Notfalldienstes ( 0180-5044100) angerufen werden. In dem dortigen Call-Center kann dann ein Mitarbeiter Auskunft geben, welcher Facharzt Bereitschaft hat. Im zweiten Schritt kann der Patient dann direkt Kontakt etwa zum HNO-Facharzt aufnehmen – entweder per Telefon oder zu bestimmten Praxiszeiten.

Etwa dreimal pro Jahr hat jeder der insgesamt 22 HNO-Ärzte, die sich um den Bereich Menden, Iserlohn, Hemer, Balve und Hagen kümmern, für jeweils eine Woche Bereitschaft. Die Bereitschaft umfasst nicht nur das Wochenende sowie mittwochs nachmittags, sondern auch die Zeit zwischen Praxisschluss und 22 Uhr. „Aber das Ganze ist keine Erweiterung der Sprechstunde bis 22 Uhr“, betont Dr. Thelen. Anschließend ist für den Mendener Raum die Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde im St.-Marien-Hospital in Hagen zuständig.

Corinna Schutzeichel

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Auch Fachärzte für Notdienste eingeteilt
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2011-03-28 07:00
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