Antworten auf Fragen zur neuen Gesundheitskarte
07.02.2012 | 18:18 Uhr 2012-02-07T18:18:00+0100
Menden.An überaus kritischen Stimmen mangelt es nicht. Die Krankenkassen müssen jedoch umsetzen, was die Bundespolitik beschlossen hat. Somit wird sich auch kein gesetzlich versicherter Mendener gegen die elektronische Gesundheitskarte wehren können. Doch welche Daten müssen preisgegeben werden, welche nicht? Antworten auf ihre Fragen bekommen WP-Leser Donnerstag.
Für eine Telefonaktion steht Reinhard Neitzke von 16 bis 17.30 Uhr zur Verfügung. Der Bezirksgeschäftsführer der Barmer-GEK wird alle Fragen neutral beantworten. Allein seine Stammkasse wird in den nächsten Wochen etwa 10 000 heimische Versicherte zum Thema anschreiben.
Die Gruppe der Mendener Bürgerpatienten hadert seit Jahren mit der neuen Karte: „Sie ist ein Beispiel dafür, wie man im Gesundheitswesen unnütz das Geld der Versicherten ausgibt. Dafür werden Beitragsgelder in Höhe von zurzeit veranschlagten zwölf Milliarden Euro verschleudert“, so Helga Kohn und Gisela Nophut.
Gleichwohl gilt: Die neue Karte kommt. In Grenzen bleibt aber auch die alte noch gewisse Zeit gültig. Viele Hintergründe zum Thema und kompetente Antworten auf die Fragen unserer Leser gibt es am Donnerstag. Fragen können auch gemailt werden: menden@westfalenpost.de.
0mitdiskutieren