Anmeldungen meist online oder per Telefon

Das VHS-Team – hier mal auf der Yoga-Matte im Entspannungsraum – freut sich über gute Anmeldezahlen: Dagmar Hallier, Martin Dolinski (1. Reihe) sowie (von links), Karin Reinberg, Barbara Schüngel, Achim Puhl und Sylvia Mertens.
Das VHS-Team – hier mal auf der Yoga-Matte im Entspannungsraum – freut sich über gute Anmeldezahlen: Dagmar Hallier, Martin Dolinski (1. Reihe) sowie (von links), Karin Reinberg, Barbara Schüngel, Achim Puhl und Sylvia Mertens.
Foto: WP

Menden..  Das gedruckte Programmheft liegt erst seit gut einer Woche vor, online sind Anmeldungen für das neue Semester seit rund drei Wochen möglich. 2500 Menschen haben sich aus der Fülle von 534 Volkshochschul-Kursen (davon 355 in Menden) bereits ihren Favoriten herausgesucht und sich angemeldet. Im Vergleich zum vergangenen Frühjahrssemester ist die Tendenz damit leicht steigend.

Kaum noch jemand nutzt für die Anmeldung die Papier-Vorlagen, die sich im Programmheft befinden. Die Anmeldungen laufen fast ausschließlich übers Internet oder per Telefon, wie der geschäftsführende VHS-Leiter Achim Puhl berichtet.

191 Kurse hat die VHS neu ins Frühjahrsprogramm aufgenommen (davon 127 in Menden). Rund 20 Prozent aller angebotenen Kurse müssen jeweils ausfallen, weil es zu wenig Anmeldungen gibt, bilanziert Achim Puhl. Manchmal werden die Kurse dann fürs neue Semester komplett gestrichen, „oder wir haben einen langen Atem“. Im Vergleich zu anderen Volkshochschulen liege man hier mit der 20-Prozent-Marke ohnehin niedrig.

Außenanlagen fehlen noch

Nach dem Umzug der VHS ins das Gebäude der einstigen Westschule sind die Räumlichkeiten an der Unteren Promenade (Märkische Straße) ist aus Sicht des VHS-Teams so gut wie fertig. Lediglich ein Großbanner und die Außenanlagen fehlen noch. Die Pflasterung soll mit dem Umzug der Musikschule – voraussichtlich im nächsten Sommer – in den Altbau der einstigen Westschule folgen: „Der Umzug der Musikschule gibt auch uns hier noch mal Schwung,“, prognostiziert Achim Puhl.

2013 hat die VHS die Junge Kunstschule übernommen. Auch hier zieht Achim eine positive Bilanz: „Das ist eigentlich ein schwieriger Bereich, aber er hat sich gut stabilisiert.“ So sind auch die Angebote der Jungen Kunstschule erneut erweitert worden. Im neuen Semester wird beispielsweise ein Kurs angeboten, in dem Kinder zwischen zehn und 14 Jahren „Eigene Videos mit dem Smartphone“ drehen können. Auch „Street-Art 3D – Straßenmalerei mit Kreide“ ist neu im Programmheft. Oft gebucht werden die Kindergeburtstagsfeiern (2014: 61 Mal), die die Junge Kunstschule ausrichtet.

Neu bei der VHS ist der Fachbereich „Berufliche Qualifizierung“. Der Bereich werde stark nachgefragt, freut sich Achim Puhl. So gebe es beispielsweise nicht nur Teilnehmer, die diese Fortbildungen auf eigene Initiative hin buchen, sondern auch heimische Unternehmen, die ihre Mitarbeiter zur VHS schicken: „Wir gucken mit unseren Partnern intensiv, wie die Bedarfslage ist.“