Angst vor der Konfrontation?

Zur Gesprächsabsage von Dagmar Freitag an die AfD:

Der Dialog ist bekanntlich der größte Feind der Intoleranz. Dies scheint unsere Bundestagsabgeordnete für den Märkischen Kreis, Dagmar Freitag, nicht so zu sehen. Das „Nichts sagen, nichts hören, nichts sehen“, scheint wohl schon alle Mitglieder des Bundestags infiziert zu haben. Da bekommt Sie schon mal ein Angebot von der örtlichen AfD, um gemeinsam über gesellschaftlich relevante Themen (nicht Sport) zu sprechen. Dies schlägt sie aus. Wäre das nicht DIE Möglichkeit für die SPD, die „Professoren-Partei“ AfD aus der Reserve zu locken? Eine rhetorisch geschulte Frau diskutiert mit einem Politikneuling der AfD. Muss man da Angst vor dem Dialog haben? Oder sind die Argumente der AfD doch so gut, dass eine Auseinandersetzung vermieden werden soll?

Wenn Herr Fleige als Bürgermeister aller Menschen seiner Stadt und Frau Freitag als SPD-MdB nur mit den ihnen genehm erscheinenden Menschen reden wollen, zeugt dies von einer ungeheuren Arroganz gegenüber allen Andersdenkenden. Dies sollte den Bürgern zu denken geben.