Allee-Café an neuem Standort

Fröndenberg..  Glückwünsche, Applaus und viele strahlende Gesichter. Gestern eröffnete das Allee-Café am neuen Standort an der Winschotener Straße 2. „Das Team wünscht sich, dass sich die Fröndenberger hier wie zu Hause fühlen“, sagte Leiterin Sabine Banaczak zur Begrüßung, bevor sie gemeinsam mit Bürgermeister Friedrich-Wilhelm Rebbe das symbolische Band durchschnitt.

Rund 150 Quadratmeter stehen nun zur Verfügung. „Ein Traum wird wahr“, fasst Sabine Banaczak ihre Begeisterung in Worte. Vor allem die im Vergleich zum alten Standort an der Alleestraße geräumige Küche mit angrenzendem Abstellraum eröffne in Zukunft ganz neue Möglichkeiten. „Das sind mehr als 20 Quadratmeter“, freut sich die Café-Leiterin. Platz genug, um dort auch gemeinsam zu kochen. Die Kücheneinrichtung stammt aus der geschlossenen Bodelschwinghschule Dellwig.

Glasschiebetür wird eingebaut

Hell sind die neuen Räume, liebevoll dekorierte Tische laden zum Verweilen ein. An der Wand zeigt ein altes Postkartenmotiv den Fröndenberger Marktplatz. In Kürze, berichtet Architektin Sabine Bensmann-Wagner, soll noch eine Glasschiebetür eingebaut werden, durch die ein Raum abgetrennt werden kann. Monatlich nutzen zwischen 680 und 950 Besucher die Angebote des Allee-Cafés, das damit zu einem beliebten Treffpunkt geworden ist. Herzstück ist das Team der ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen. „Viele sind seit Anbeginn dabei. Das sind tolle Frauen“, dankt ihnen Sabine Banaczak, seit zwölf Jahren Seele des Cafés.

Inhaltlich soll sich am neuen Standort zunächst nichts ändern. Obgleich es bereits Ideen gibt, was künftig über das bestehende Angebot hinaus möglich sein könnte. Geplant sind Entspannungs- und Yoga-Kurse. Und das Miteinander der Generationen soll weiter ausgebaut werden, berichtet Familien- und Seniorenbeauftragte Birgit Mescher. Banaczak: „Wir müssen schauen, was sich die Senioren wünschen. Viele sind froh, einfach hier sein zu können und mit den Ehrenamtlichen zu sprechen.“

Politik steht hinter Einrichtung

Auch die Politik steht hinter dem Erhalt der sozialen Einrichtung. „Unter den Parteien herrscht Einigkeit über die Wichtigkeit und Bedeutung“, betonte Bürgermeister Rebbe. Das Geld sei für die Menschen der Stadt gut angelegt.