Alkoholfahrt endet mit einer Woche Arrest
10.02.2012 | 11:28 Uhr 2012-02-10T11:28:00+0100
Menden. Mit 1,6 Promille im Blut und Omas Auto verursachte ein 19-jähriger Mender im Dezember gleich zwei Unfälle. Die Strafe folgte jetzt prompt: Gestern wurde der junge Mann von Jugendrichter Hennemann zu einem einwöchigen Arrest verurteilt. Er muss zudem 100 Sozialstunden ableisten und die Suchtberatung besuchen. Ganz abgesehen davon, dass er seiner Oma, die mit im Gerichtssaal saß, das völlig zerstörte Auto in Raten ersetzen muss.
An dem Dezemberabend hatte der junge Mann nach der Arbeit gleich angefangen, mit Freunden zu trinken. Trotzdem setzte er sich ins Auto und fuhr los – um zwei Mädchen abzuholen. Zunächst rammte er ein geparktes Auto in der Brandstraße und fuhr danach weiter. Später kam er in der Bischof-Henninghaus-Straße von der Fahrbahn ab, fuhr eine Böschung hinab und landete zwischen zwei Bäumen. Riesenglück habe der Angeklagte gehabt, so Richter Hennemann, der während der Verhandlung oft kopfschüttelnd dessen Verhalten kommentierte. Dieser hat trotz junger Jahre schon mehrere Verkehrsdelikte begangen.
00:24
Hoffentlich lernt er daraus.
MPU ist sowieso jetzt hinfällig bei über 1,6 Promille, dürfte schwierig werden für den jungen Mann einen neuen Führerschein zu bekommen.
Wenn er seine Lehre daraus zieht wird er sein Führerschein zu gegebener Zeit wieder sein Eigen nennen dürfen.
Und dann Bitte Alkohohl und Auto unterscheiden!!!!!!!!!!!!!!
20:30
Das ging ja mal schnell und dann gleich mal richtig was in den Nacken.Hat ja schon seinen Hintergrund, der junge Mann.Immer nur "Du, du" und "mach das nicht noch mal" hilft oft nicht so wie so ein paar Tage im Arrest zum Nachdenken. Geht es an die Kohle und den Lappen inkl. Zelle bleibt evtl. auch was hängen in der Birne.