Naturbad Biebertal : Das Wasser ist klar wie nie

Lendringsen. Zement wurde zwischen Steinen herausgekratzt, um im Naturbad Biebertal in der fünften Saison nach dem Umbau endlich optimale Bedingungen zu schaffen. Fazit von Bäder-Betriebsleiter Georg Pesch: „Es hat bislang wunderbar funktioniert.”
Aus einem Ladenhüter ein Premiumprodukt zu machen, das ist kein leichtes Unterfangen. So gesehen hatte es das Naturbad Biebertal nach der Umgestaltung nicht leicht. Zu den Skeptikern der Bad-Philosophie kam die Algen-Bildung, die einfach nicht in den Griff zu bekommen war. Trübes Wasser, rutschiger Grund — das waren keine erfolgreichen Werbebotschaften.
Die Schwierigkeiten jedoch sollen der Vergangenheit angehören. „So eine hervorragende Wasserqualität habe ich in den vergangenen Jahren nie gesehen”, sagt Bäder-Betriebsleiter Georg Pesch. „Selbst im Bereich mit drei Metern Tiefe kann man bis auf den Grund des Beckens sehen.” Ebenfalls immer ein Knackpunkt im Biebertal: die Wassertemperatur. „Momentan sind es 20 Grad, das geht bestimmt beim derzeitigen Sonnenschein noch höher”, erklärt Georg Pesch.
Am Mittwoch waren Fachleute im Bad, um die „Säuberungsmaßnahmen” nochmals zu begutachten. Wie bereits berichtet, konnte durch einige kosmetische Arbeiten der Anteil des Betons, der in das Wasser gelangt, reduziert werden. Zudem wurde ein Mittel aufgetragen, das die Minderung der Phosphatwerte begünstigt. „Die Resultate sind hervorragend”, betont Klaus Hölcke von der Firma Immergrün, die diese Arbeiten koordiniert hat.
Für Georg Pesch steht fest: Der Besuch des Naturbads lohnt sich mittlerweile auch für die Skeptiker.










