90 Jahre Marinekameradschaft in Fröndenberg

Fröndenberg..  Zum Auftakt des Jubiläumsjahres begeht die Marinekameradschaft Fröndenberg das 55-jährige Bestehen des Marine-Ehrenmals „Den Opfern der See“ im Schatten der Stiftskirche und des Stiftsgebäudes am Freitag, 22. Mai, um 19 Uhr.

Im Jahre 1960 wurde durch die Initiative des Vorsitzenden Heinz Ballhoff und des Architekten Winterhoff aus Arnsberg das Ehrenmal entworfen und in das Bruchsteinmauerwerk in die zu erstellende Stiftsmauer eingefügt. Unter fachmännischer Mitarbeit von Theo Werth, Karl Ronzon, Max Michaelis, Fritz Lenniger, Hermann Borsch, Paul Stephan, Wilhelm Kaiser und Karl Werth ging es zügig voran.

Einweihung 1960

Am 22. Mai 1960 wurde dann das einmalige und würdige Ehrenmal vom Präsidenten des Deutschen Marine-Bundes, Vize-Admiral a.D. Lucht, und der Marine-Kapelle Nordsee eingeweiht. Es ist ein internationales Ehrenmal und wird als solches geführt: Bei dem Unglück des russischen Atom-U-Bootes „Kursk“ in der Barentssee vor Jahren oder bei dem Flugzeug-Unglück im südlichen Pazifik oder den Toten auf der Ölbohrinsel im Golf von Mexiko, der toten Mitarbeiter der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffsbrüchiger, die ihr Leben zur Rettung von Schiffen und deren Besatzungen einsetzten.

Die Mitglieder der Marinekameradschaft werden gebeten, zum Festakt am Ehrenmal in Kluft zu erscheinen. Anschließend wird zu einem gemütlichen Beisammensein eingeladen. Es soll ein würdiger Anfang des Jubiläumsjahres werden, der seinen Höhepunkt am Samstag, 5. September, um 17 Uhr im Marine-Schützen-Heim an der Graf-Adolf-Straße hat. Hierzu wird der Besuch der Freunde des Shanty-Chores Langschede erwartet.