620 Übernachtungen in Hotels
10.01.2011 | 18:10 Uhr 2011-01-10T18:10:00+0100
Menden/Fröndenberg.Der sportliche Wert des Sauerland-Cups der HSG Menden-Lendringsen ist unbestritten. Das traditionelle Handballturnier hat aber auch eine wirtschaftliche und werbende Bedeutung für Menden.
82 Mannschaften aus Deutschland, Holland und Belgien dokumentierten dieses am vergangenen Wochenende eindeutig.
Die WP hörte sich einmal um, was neben den Spielen so lief. So steigt vor allem die Zahl der Übernachtungen in den Hotel- und Übernachtungsbetrieben von Jahr zu Jahr. In diesem Jahr gab es 620 Übernachtungen, die rund 25 000 Euro in die Kassen der heimischen Hotels und Pensionen spülten. Da die Zahl der Betten dafür in Menden allein nicht ausreichte, bekamen auch Betriebe in Fröndenberg und Eisborn ein Stück davon ab.
Imponierende Zahlen
Imponierend auch die Zahlen in Sachen Verpflegung beim Frühstück und in den Hallen. So bereitete das dafür verantwortliche HSG-Team um Claudia Schlöter am Samstag und Sonntag allein 1000 Frühstücke für die jungen Sportler im Bürgersaal zu. Diese verzehrten dort 120 Liter Milch. Mehr als 4 000 Brötchen wurden geschmiert, rund 50 Kilo Käse wurden von den Sportlern und den Zuschauern in den Hallen verzehrt. Nicht zu vergessen Aufschnitt, Würstchen, Frikadellen, Schnitzel. „Wir kaufen alles bei heimischen Betrieben“, sagt Claudia Schlöter. In diesem Jahr gingen erstmals auch Cornflakes über den Frühstückstisch.
Wichtig für Menden
Ebenfalls vom Sauerland-Cup profitierten zahlreiche gastronomische Objekte in Menden. Zahlreiche Sportler bevölkerten am Freitag- und Samstagabend die heimischen Restaurants und Gaststätten. Die genaue Summe, die in die heimische Wirtschaft floss, ist schwer zu beziffern. Doch bei der Größe dürfte eine sechsstellige Zahl schnell erreicht sein. „Der Sauerland-Cup ist total wichtig für die Stadt Menden. Er hat eine erhebliche Strahlkraft nach außen, davon kann unsere Stadt nur profitieren. Der Sauerland-Cup steigert den Bekanntheitsgrad von Menden“, sagt Josef Guthoff, der Stadtmarketingbeauftragte.
Aufgrund der wirtschaftlichen Daten des Sauerland-Cups sind die Energiekosten der Hallen zu verschmerzen.
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