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Eltern-Protest

5000 Flugblätter gegen ein Westschul-Ende

10.09.2010 | 23:20 Uhr
5000 Flugblätter gegen ein Westschul-Ende
Mit diesem Flyer kämpfen die Eltern.

Menden. Die Westschul-Eltern wollen mit einer großen Flugblatt-Aktion gegen die drohende Schließung kämpfen. In einer Auflage von 5000 Stück, so Schulpflegschaftsvorsitzender Michael Toups, sollten Eltern künftiger Grundschulkinder, aber auch alle anderen Bürger mit Argumenten für die Westschule überzeugt werden.

Unter dem Slogan „Westschule – die mit dem Gütesiegel!“ werden Vorzüge wie Förderprogramme und das Angebot der Offenen Ganztagsschule dargestellt.

Mit diesem Flyer kämpfen die Eltern um den Erhalt der Westschule.

T rotz des – von der Politik noch nicht abgesegneten – Verwaltungsplans, schon nächstes Jahr keine i-Dötzchen mehr an der Westschule einzuschulen, will die Schulpflegschaft beim Tag der offenen Tür am 2. Oktober Eltern davon überzeugen, ihr Kind dort anzumelden.

Wenn es nach dem Willen der CDU-Ortsunion Menden geht, wird es für den Verwaltungsplan auch keine politische Mehrheit geben. Der Ortsunions-Vorsitzende Peter Maywald wirft Bürgermeister Volker Fleige vor, dass ihn politische Beschlüsse nicht interessierten. Der Schulausschuss habe sich noch vor den Sommerferien dafür ausgesprochen, sowohl den Standort Westschule als auch den Standort Josefschule bis auf weiteres zu erhalten. Die Ortsunion werde den Verwaltungsplan nicht mittragen.

Michael Koch

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Kommentare
12.09.2010
22:05
5000 Flugblätter gegen ein Westschul-Ende
von Mendener Depp | #5

Diese Dikussion mag hier vielleicht an falscher Stelle sein, aber ich habe die Kritik angebracht, weil ich damals auf dieser Veranstaltung war, bei der möglichst viele Erstwähler gewonnen werden sollten. Ich habe von meinen Eltern in all den Jahren Werte wie Ehrlichkeit und Nächstenliebe vermittelt bekommen, die Politiker im Allgemeinen ja ohnehin gerne ablegen. Es ist für mich nicht verwunderlich, dass die Versprechungen mal wieder nicht erfüllt wurden, darüber darf man sich ja heutzutage nicht mehr beschweren, aber viele Erstwähler, die gerade mal die ersten Berührungen mit der Politik sammeln z.b. im Poltikunterricht für 2 Doppelstunden, so stark zu beeinflussen und um den Finger wickeln zu wollen, halte ich für falsch. Ich kam zwar mit Bedenken, aber recht stolz auf die Überzeugungen der Politiker, von dieser Veranstaltungen zurück und zudem voller Hoffnungen auf Veränderungen in Menden. Als ich diesen Artikel las, war ich enttäuscht und überlge ernsthaft, ob es Sinn macht, überhaupt zur nächsten Wahl zu gehen. Wenn man sich als Wähler im Nachhinein nur fumm und verarscht vorkommt, kann ich auf dieses Privileg verzichten. Volker Fleige wirkt für mich wie eine Illusion, ähnlich wie der Osterhase. Natürlich kann man von einem volljährigen Menschen weniger Blauäugigkeit verlangen, aber ebenso könnte man erwarten, dass sich die nichtsnutzigen Politiker nicht auf das schwächste Glied der Wähler einschießt, oder nicht? Klar hat er keine Kinder, aber ein Bürgermeister zeichnet sich dadurch aus, die Interessen aller Bürger zumindest zu berücksichtigen und wahrzunehmen. Dass es manchmal an der Umsetzung und Verwirklichung scheitern kann, ist auch für mich keine Frage. Wenn man aber mit Herzblut dabei ist, sollte es doch möglich sein, nicht nur Projekte zu fördern, die sich rentieren und das nächste Altersheim aufziehen. Statt die Mühen aufzubringen, sich um die Schließung von Schulen und Jugendeinrichtungen zu kümmern, sollte man diese Energie lieber in eine Lösung mit Win-Win-Situation investieren, mobil machen, was eben geht, über Kompromisse nachdenken und die ganze Abreit nicht wieder nur den Bürgern zu übertragen nach dem Motto: Sind deren Kinder, sollen die sich doch drum scheren. Deshalb großes Lob an die Eltern, die die Arbeit unserer Politiker übernehmen und das neben ihrem Job, da manche Menschen nicht mal ihren Job vernünftig machen. Fazit ist nur, dass Volker Fleige lediglich nur das kleinere Übel bei den letzen Wahlen war, wenn überhaupt. Und dass ich mit ihm keine Zukunft für mich in Menden sehe.

12.09.2010
16:49
5000 Flugblätter gegen ein Westschul-Ende
von Mendener | #4

Herr Fleige denkt doch nur an die Kultur und VHS in Menden ,was mit den Kindern ist ist Ihm doch egal

11.09.2010
21:50
5000 Flugblätter gegen ein Westschul-Ende
von Ahnungslos | #3

Wie soll der Mann das auch beurteilen können - hat der vielleicht Kinder, um deren Bildungsweg er sich Sorgen machen muss?

11.09.2010
11:15
5000 Flugblätter gegen ein Westschul-Ende
von Mendenerin | #2

An #1: AMEN!!!

11.09.2010
00:32
5000 Flugblätter gegen ein Westschul-Ende
von Mendener Depp | #1

Volker Fleige versprach, in Bildung und Kinder zu investieren und die ersten Änderung des Sparpaketes treffen Jugendeinrichtungen und Schulen. Vor die Schüler Mendens hat er sich in das Schmelzwerk gestellt und große Töne gespuckt. Da weiß man mal wieder, was man von den Versprechen der Politiker/ der Parteien zu halten hat.

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