18 Josefschülerinnen greifen nach den Sternen - HGG und HBK unterstützen sie
08.02.2010 | 15:57 Uhr 2010-02-08T15:57:00+0100
Menden.18 Mädchen werden mit ihrer Musical-Revue sogar bei der Landesgartenschau auftreten. Das Gesamtprojekt sprengt alle Dimensionen für den Grundschulbereich.
Die Dritt- und Viertklässlerinnen und ihre Eltern waren vorgewarnt. Denn weit über den Unterricht hinaus werden die Kinder gefordert. Bei mehreren öffentlichen Auftritten in Menden bzw. Hemer werden sie nicht nur tanzen, sie singen die Stücke aus verschiedenen Musicals sogar live.
Zusätzlich zur Schul-AG, in der jeden Montag zwei Stunden hart trainiert und geübt wird, müssen demnächst sogar an Donnerstagen Zusatzschichten eingelegt werden. Und gleich zwei Wochenenden sind für Intensiv-Workshops geblockt.
Ohne viele helfende Hände wäre an öffentliche Aufführungen niemals zu denken. So hat die Mittelstufe der Bekleidungstechnischen Assistentinnen am Hönne-Berufskolleg die Ausstattung der Mädchen mit Kostümen zur Jahresarbeit gemacht. Andreas Hesse, Musikpädagoge am Heilig-Geist-Gymnasium und erfahrener Chorleiter, ist mit dem HGG-Jazzchor mit von der Partie; er begleitet zudem am Klavier. Ellen Wessels, Leiterin der Kunst-AG an der Josefschule, sorgt für Bühnenbau und -Gestaltung.
Stück für Stück arbeiten die Kinder seit Schuljahrsbeginn an der Choreographie. Mit Sandra Dohle und Xenia Kehnen stehen ihnen zwei seit vielen Jahren projekterfahrene Frauen zur Seite. Unter ihrer Leitung sitzt „Dancing Queen” (ABBA) beispielsweise bereits perfekt. Derzeit ist eine der schwierigsten Nummern an der Reihe: „Thriller” von Michael Jackson. Auch das soll der Musical-Urfassung möglichst nahe kommen. „Es verlangt den Mädchen alles ab”, weiß Sandra Dohle um die Herausforderung.
Einige Hundert Meter von der Josefschule enfernt haben die jungen Frauen am Hönne-Berufskolleg mit ihrer nächsten großen Arbeitsphase begonnen. Alle Entwürfe für die Bühnen-Kostüme der Mädchen sind jetzt fertig. Ab dieser Woche geht es ans Nähen.
Bald werden sich die so unterschiedlich alten Kolleg- und Grundschülerinnen bei den Anproben auch persönlich kennenlernen. Wie dann die „Dancing Queen” wohl ausschauen mag?
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