15,6 Millionen Euro Schulden abgebaut

Menden..  Trotz aller Geldsorgen gelingt es der Stadt Menden, alte Schulden abzubauen. Das betont Kämmerer Uwe Siemonsmeier. Er reagiert damit auch auf die politische Debatte, inwieweit sich Menden Großprojekte wie das Industriemuseum auf Gut Rödinghausen oder ein Bürgerhaus überhaupt leisten kann.

Nach Angaben des Kämmerers hat Menden in den Jahren 2008 bis 2013 15,6 Millionen Euro Altschulden getilgt. „2014 haben wir das fortgesetzt.“ Die Zahl bezieht sich aber nur auf den städtischen Kernhaushalt. Schulden des Immobilienservices ISM oder der Stadtentwässerung seien darin nicht enthalten. Auch die Kassenkredite, sozusagen der städtische „Dispo“ für die laufenden Kosten, nicht.

Siemonsmeier will diesen Entschuldungskurs fortsetzen. „Keine Netto-Neuverschuldung“, lautet sein Ziel. Er will dies erreichen, indem neue Investitionskredite stets niedriger ausfallen sollen als die Tilgungssumme. Allerdings kündigt er an, dass diese Strategie im Falle einer Entwicklung des Industriegebietes Hämmer 2 nicht funktionieren werde. Die Kosten seien zu hoch.