105 Beamte sorgen für Sicherheit

Fröndenberg/Menden..  Der CDU-Arbeitskreis Sicherheit des Märkischen Kreises besichtigte das Justizvollzugskrankenhaus (JVK) Fröndenberg und wurde durch den Anstaltsleiter Joachim Turowski durch das Gelände geführt.

Das Justizvollzugskrankenhaus, das über eigene Abteilungen für Innere Medizin, Chirurgie und Psychiatrie verfügt, wurde ständig modernisiert und bietet neben der stationären medizinischen Versorgung der Häftlinge auch ambulante Leistungen in diversen weiteren Fachrichtungen für alle Häftlinge in NRW. Auch länger erkrankte oder hilfsbedürftige Personen, unter anderem auch drei lebenslängliche Häftlinge, sind hier in einer Pflegeabteilung des Krankenhauses untergebracht. Die Bewachung des Geländes erfolgt durch moderne Überwachungseinrichtungen und durch 105 Vollzugsbeamte.

Unterstützung aus der Region

Das JVK wird auch durch die Hans-Prinzhorn-Klinik Hemer bei psychiatrischen Behandlungen und von Fachärzten unterstützt. Die Justiz NRW ist mit diesem gesicherten Krankenhaus in Deutschland einmalig. Den letzten Ausbruchsversuch gab es im Jahr 2000, es blieb beim Versuch.

Da die Häftlinge auch suchtabhängig sein können, kommen Übergriffe regelmäßig vor. Aus diesem Grund hat die Anstaltsleitung auch ein spezielles DST-Einsatztraining eingeführt, um gewalttätige Häftlinge auch schnell zu stoppen.

„Wir konnten uns von der Versorgung der Häftlinge überzeugen und sind uns auch sicher, dass hier in Fröndenberg keine Gefahr von Häftlingen ausgeht“ so Wolfgang Exler, der den CDU-Arbeitskreis „Sicherheit“ leitet.