Menden
11.10.2011 | 18:01 Uhr 2011-10-11T18:01:00+0200
Menden.Die beabsichtigte Schließung des Marienkrankenhauses Wickede-Wimbern zum 31. Dezember wird keine einschneidenden Auswirkungen auf das Mendener St.-Vincenz-Krankenhaus haben. Diese Ansicht vertritt der Geschäftsführer der Katholischen Hospitalvereinigung Märkischer Kreis, Thomas Wülle.
Die Hospitalvereinigung Märkischer Kreis ist Träger des Vincenz-Hospitals. Das Mendener Krankenhaus werde infolge der Schließung in Wimbern wahrscheinlich mehr Patienten bekommen, vermutet Thomas Wülle. Konsequenzen für die medizinische Ausrichtung des Mendener Hospitals erwartet er indessen nicht. Wülle: „Ein Krankenhaus, das sich nicht weiterentwickelt, ist sowieso tot.“
Wülle beobachtet die Schließung des Wimberner Hospitals mit „zwei Seelen in der Brust“. Einerseits hoffe er, dass ein für die Beschäftigten sozialverträgliches Betriebsende gelinge. Andererseits könne er die Entscheidung der Geschäftsführung des Marienkrankenhauses verstehen. Wichtig für die Patienten sei, dass die Versorgungssicherheit in Menden weiterbestehe.
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