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Zulauf an Gesamtschulen enorm

12.02.2010 | 18:26 Uhr

Lünen. Die Anmeldezahlen für die weiterführenden Schulen stehen fest.

Statistisch gesehen zieht es die meisten Schüler auf die Geschwister-Scholl-Schule. Bei den Realschulen hat Altlünen die Nase vorn, bei den Gymnasien ist es die Freiherr-vom-Stein-Schule. Die Heinrich-Bußmann-Hauptschule suchten sich 59 Jugendliche aus.

Wenn es nach den Zahlen geht, wäre die Schule an der Bebelstraße im kommenden Schuljahr damit erstmals nur zweizügig. Auch an der Hauptschule Wethmar droht der Verlust eines Zuges. Während sich im vergangenen Schuljahr noch 34 Schüler anmeldeten, waren es bis gestern nur 22. Peter Link vom Schulverwaltungsamt geht aber davon aus, dass sich die Anmeldezahlen noch erhöhen würden – und die Schulen ihre bisherige Klassenstärke behalten. Davon geht auch Ulrike Kleber, die Schulleiterin der Heinrich-Bußmann-Schule, aus. „Es gibt nach der Anmelderunde immer Nachzügler oder Rückläufer aus anderen Schulen.” Zwei Anmeldungen reichen der Bußmannschule, um wieder dreizügig zu sein.

Fest steht bereits jetzt. An den Gesamtschulen ist defintiv kein Platz mehr frei. Je 145 Jugendliche können aufgenommen werden. Angemeldet hatten sich an der Geschwister-Scholl-Schule 207 Jugendliche, an der Käthe-Kollwitz-Schule 158. Der Anmeldeschluss für Gymnasien und Gesamtschulen endete bereits am vergangenen Freitag. So blieb für die insgesamt 71 Abgewiesenen noch eine Woche Zeit, sich eine neue Schule zu suchen.

Eine gute Nachricht für alle Realschulen: Sie bleiben dreizügig. Die Realschule Altlünen verzeichnete 81 (in 2009 waren es 89) Anmeldungen, Brambauer 63, zwölf weniger als im Vorjahr. Die Schülerzahl bei der Ludwig-Uhland-RS bleibt mit 79 Schülern konstant. In 2009 wollte lediglich ein Schüler mehr in den Lüner Süden. Ein Plus von fünf Anmeldungen verzeichnet die Achenbachschule. In der Hauptschule in Brambauer wollen 32 Jugendliche die Schulbank drücken.

Während der Andrang am Gymnasium Altlünen mit 104 zu 101 konstant blieb, haben sich am Freiherr-vom-Stein- Gymnasium 28 Jugendliche weniger angemeldet. Damit haben die Gesamtschulen den größten Zulauf zu verzeichnen. Erweiterungsmöglichkeiten bestehen aber derzeit nicht, erklärt das Schulamt. Mehr geben die räumlichen Voraussetzungen nicht her. CT

Carmen Thomaschewski

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