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Unterschriftennliste gegen Preiserhöhungen -...

Vorerst kein spezieller Tarif für Frühschwimmer

11.03.2008 | 14:45 Uhr

Einen speziellen Frühschwimmer-Tarif wird es in Lüner Bädern vorerst nicht geben. Mit dieser Ansage Achim Loddochs mussten sich gestern die Frühschwimmerinnen Gerlinde Kirchhoff und Alexandra Haag begnügen.

Sie waren mit einer Unterschriftenliste gegen die Preiserhöhung bei der Bädergesellschaft aufgetaucht.

Wie berichtet, hatten die beiden Lünerinnen über 60 Unterschriften von Frühschwimmern zusammen getragen. Ihr Appell: Die Einführung eines eigenen Tarifes. Etwa nach dem Vorbild in Werne, wo Frühschwimmer einen geringeren Eintrittspreis zahlen, sofern sie das Bad nach zwei Stunden verlassen.  „Eine solche Erfassung ist mit unserem jetzigen Kassensystem nicht möglich”, muste Loddoch die Erwartungen dämpfen. Den Protest der Frühschwimmer könne er aber nachvollziehen. „Es ist eine besondere Personengruppe.” Für sie seien die neuen Tarife von Nachteil.  Von anderer Seite gebe es dagegen wenig Kritik. „Wir bekommen positive Rückmeldungen, weil die neue Übertragbarkeit der Karten für viele ein Vorteil ist”, erklärte Loddoch. Der Protest der Frühschwimmer werde jedoch „nicht einfach ad acta gelegt”. Man werde sich mit dem Thema beschäftigen, versprach Loddoch. Ob und wann reagiert werde, könne er jedoch nicht sagen. Zeitnahe Verbesserungen versprach er dagegen bei den oft bemängelten kühlen Wassertemperaturen in den Freibädern Cappenberger See und Brambauer: Solarabsorbe-Anlagen sollen hier künftig für schwimmtaugliche Bedingungen auch bei kühlen Außenwerten sorgen.

Daniela Thamm



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