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Musikschule

Vokalabend bietet viel Abwechslung

15.03.2010 | 18:05 Uhr
Vokalabend bietet viel Abwechslung

Lünen. „Jetzt wünsch' ich euch viel Spaß. Wenn ihr den habt, springt er auch auf's Publikum über.” Mit diesen Worten ermunterte Monika Bergmann ihre Schützlinge beim Vokalabend der Musikschule.

Der Abend begann mit der Pop-Sparte: Mit Dennis Schulze konnte Bergmann den „Jugend musiziert”-Regionalsieger präsentieren. Wer Schulze (begleitet von Tobias Steier, Gitarre) mit „Halfway home” und „Eye to Eye” hörte, wunderte sich nicht, dass der junge Mann mit seiner Tenorstimme den ersten Preis holte. Andere Sängerinnen wie Emely Otto konnten beim Wettbewerb wegen schulischer Termine nicht starten, so dass ihnen der Auftritt im Lükaz einen Ausgleich bot. Emely Otto brachte mit Willie Nelsons „Wind beneath my wings” romantische Poesie auf die Bühne, während Christin Krause bei „Call me when you're sober” gewaltig aufdrehte, und, begleitet von Gitarre, Klavier und Percussion, Pop-Rock-Feeling aufkommen ließ.

Musicals sehr beliebt

Dass bei den Schülern der Musicalbereich beliebt ist, zeigte der große Programmanteil dieser Sparte. Dabei hatten sie sich durchaus nicht die gängigsten Musicals oder einfachsten Stücke ausgesucht. Dorina Fichtes kräftige Alt-Stimme brillierte bei „Wonderwall”, begleitet wurde sie von Gitarrist Matthias Kornowski. Kathrin Froch trug das balladenhafte „Blind vom Licht” nah an der Tradition der großen Diseusen vor, und Oliver Klaas als Bass gelang der Spagat zwischen Gruselfeeling und Verzweiflung des Vampirs wegen der „Unstillbaren Gier” nach Blut. Katharina Middel ließ mit „Big Spender” und „Dream a little dream on me” die Swing-Tradition lebendig werden. Zum ersten Mal standen die 14-jährige Deborah Moselewski und die gleichaltrige Kim Haase auf der Bühne. Im Duett ließen sie das „Gold von den Sternen” glänzen und zeigten, was man in nur einem Jahr Musikunterricht alles lernen kann. Ebenfalls ausdrucksstark war die 14-jährige Johanna Alterauge, die Lieder aus „Aida” und den „Hexen von Eastweak” sang.

Mit nur einem Titel war der Klassikbereich vertreten. Ohne elektronische Verstärkung bewältigte Desiree Bruver-Leske „Chio mi scordi di te” (Mozart) mit sicherer Stimme und großer Professionalität.

Diethelm Textoris

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