Vielleicht wartet hier der Traumberuf
18.02.2010 | 18:39 Uhr 2010-02-18T18:39:00+0100Lünen/Alstedde. Sie haben schon Schwarzlicht-Theater im Coldinne-Stift gespielt und vor den alten Menschen jongliert.
Einige Praktika sind auch gelaufen. Die Kontakte zwischen den Schülerinnen und Schülern der Friedrich-Ebert-Schule sollen viel intensiver werden, vor allem, um die jungen Leute bei der Berufswahl zu unterstützen. Darum wurde gestern offziell eine Lernpartnerschaft besiegelt.
Denn die Mädchen und Jungen aus einer Förderschule haben noch geringere Chancen am Arbeitsmarkt als die aus der Hauptschule, darum sollen sie mit Hilfe einer solchen Kooperation Erfahrungen sammeln, Berufsfelder in diesem Fall im Seniorenheim für sich entdecken und vielleicht später eine Ausbildung beginnen.
Es ist die zweite Lernpartnerschaft der Friedrich-Ebert-Schule. Die erste wurde mit den Wirtschaftsbetrieben Lünen geschlossen. Dort sind die Jungen stärker am Zuge. Das Coldinne Stift biete die Chancen, auch die Mädchen einzubinden, sagte Monika Lewek-Althoff von der städtischen Abteilung Übergang Schule-Beruf vor der offiziellen Unterzeichnung der Lernpartnerschaft.
Die Kontakte zum Coldinne Stift seien schon älter, weil die Schule seit Jahren aus der Küche des Heimes Essen für die Übermittags-Betreuung bezie-he, berichtete Schulleiter Friedrich Schulze. „Alles, was sich zwischen uns angebahnt hat, wird jetzt schriftlich vereinbart”, betonte der Rektor. Die Jugendlichen könnten jetzt testen, ob sich Berufsfelder für sie auftun und ihre Sozialkompetenz erweitern.
Coldinne-Leiterin Ulrike Conrad kann sich vorstellen, Ausbildungen zur Pflegehelferin oder Hauswirtschaftshelferin anzubieten. Die jungen Leute seien eine Bereicherung für das Heim. Es werde eine Freizeit für die alten Menschen im Sauerland geplant, die von Schülerinnen und Schülern der Friedrich-Ebert-Schule begleitet werde. Sprach's und unterschrieb mit Schulleiter Schulze die Vereinbarung. kes
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