Trommeln, Stimmen, flinke Füße
29.06.2010 | 17:56 Uhr 2010-06-29T17:56:00+0200
Brambauer.Tanz, Gesang und Musik – das sind die Zutaten, mit denen das Familienzentrum Brambauer-Ost zum Gelingen der Aktion „Brambauer macht Rhythmus“, deren Abschluss im Rahmen der Local Heroes-Woche von Ruhr.2010 stattfindet, beitragen will.
Das Familienzentrum ist Ausrichter der Aktion, die als Musikfestival im Ruhr.2010-Programm geführt wird. In Zusammenarbeit mit dem Kulturbüro der Stadt Lünen ist inzwischen vieles auf die Beine gestellt worden, das bei der Veranstaltung am Freitag, 8. Oktober, in der Realschul-Aula gezeigt werden soll – aber schon jetzt und auch in der Zeit nach der Kulturhauptstadt zum kulturellen Angebot im Stadtteil beitragen soll. Zum Beispiel mit Trommelkursen. Die gab es schon vorher im Familienzentrum, das aus dem DRK-Kindergarten Kinderplanet, der AWO-Kindertagesstätte Rappelkiste-Pfiffikus und der städtischen Kindertageseinrichtung Mühlenbachstraße besteht. Daraus sei erst die Idee für das Musikfestival entstanden, so die Leiterinnen der Einrichtungen gestern bei der Vorstellung der Pläne. Im Rahmen von Projektwochen zur Vorbereitung des großen Auftritts lernen die Kinder von ihren (geschulten) Erzieherinnen, wie sie mit den Instrumenten umgehen können. Nach dem großen Auftritt sollen die Trommelkurse regelmäßig neu aufgelegt werden, denn das eigentliche Ziel des Projekts „Brambauer macht Rhythmus“ sei es, etwas zu schaffen, das den Stadtteil nachhaltig bereichern könne. Dies gelte auch für die anderen kreativen Beiträge aus dem Familienzentrum. Während der Kinderplanet trommeln wird, konzentriert sich die KiTa Mühlenbachstraße auf das Singen - dort wurde eigens ein Kinderchor ins Leben gerufen, und auch dieser soll nach dem Projektende weitergeführt werden - mitmachen können alle Kinder bis zu zehn Jahren, außerdem gibt es schon jetzt Liedernachmittage mit Eltern und Großeltern.
Schon fast eine Institution im Stadtteil ist die Tanzgruppe „Die Tanzmäuse“ von Angelica Partmann, die seit der Schließung des Jugendzentrums in der AWO-Kindertagesstätte zu Hause ist. Trotz des bevorstehenden Weggangs der seit vielen Jahren im Stadtteil aktiven Tanzlehrerin wird auch dieses Angebot eine Zukunft haben, für eine Nachfolgelösung ist bereits gesorgt.
Was die große Abschlussaufführung im Oktober angeht, so dürfen sich die Beteiligten auf ein rundes Programm mit vielen Akteuren freuen. Für einen besonderen Höhepunkt ist übrigens auch gesorgt: Ein Kinderchor aus der litauischen Partnerstadt Panevéžys vor Ort – man darf also gespannt sein.
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