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Juso-Eklat

Stadtverband schreitet ein

08.03.2010 | 18:50 Uhr

Lünen. Die Jusos haben die für Montag angekündigte Pressekonferenz nach dem Eklat bei der Juso-Vollversammlung verschoben. Es seien noch Fragen zu klären, teilte Juso-Vorsitzender Daniel Wolski mit. Insbesondere die, was überhaupt hinter der ganzen Aktion steckt.

SPD-Stadtverbandsvorsitzender Michael Thews kündigte Gespräche mit Ferhat Aydin an. Von ihm erhoffe er Hintergründe der ganzen Aktion zu erfahren.

Aydin, Mitglied im Ortsverein Lünen-Nord war für viele Jusos und Genossen am Samstag das einzige bekannte Gesicht aus der Gruppe derer, die zur Vollversammlung hinzukamen und deren Anwesenheit recht bald in den Abbruch der Versammlung mündeten. Sie sollen den Vorstand heftig kritisiert und massiv Beteiligung eingefordert haben. Die Stimmung wurde von mehreren Seiten als aggressiv bezeichnet.

Der Abbruch der Versammlung jedenfalls sei korrekt gewesen, betonteam Montag SPD-Landtagsabgeordneter Rainer Schmeltzer, der am Samstag mit dabei war. Korrekt deshalb, weil in der Versammlung nicht zu klären war, ob die unbekannten Teilnehmer tatsächlich stimmberechtigt waren oder nicht. Und solange das unklar ist, könne nicht gewählt werden.

Als Beweis, stimmberechtigt zu sein, reiche nicht die Juso-Mitarbeits-Erklärung, so Schmeltzer. Genau die hatten sich die Unbekannten vorher besorgt, was leicht möglich ist, und in der Versammlung vorgelegt. Der Stadtverband lässt den Vorfall jetzt über den Unterbezirk vom Justitiar der Bundespartei klären.

Klärung erhofft sich Stadtverbandsvorsitzender Thews auch vom Gespräch mit Ferhart Aydin. Wer bei den Jusos mitmachen will, könne dies doch jederzeit tun. Auch ohne jegliche Auseinandersetzung. Thews vermutet daher, dass hinter der Aktion von Samstag etwas ganz anderes steckt.

Andreas Gruber

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Kommentare
10.03.2010
22:18
Stadtverband schreitet ein
von Sean | #58

Dem Juso-Vorstand ist das Wort Demokratie fremd. Er gehört schon lange abgelöst. Wenn das der Nachwuchs der SPD in Lünen ist, dann sage ich nur gute Nacht.

10.03.2010
08:46
Stadtverband schreitet ein
von Furz | #57

Nur linientreue Menschen sind in der SPD/Jusos erwünscht - Partein sind undemokratisch und sorgen für den Untergang der Demokratie.
Wer sonst hat die Politikverdrossenheit zu verantworten?

10.03.2010
01:48
Stadtverband schreitet ein
von spuckilein | #56

Oha!, Da spricht der Frust aus deiner Seele. Hättest du / hättet ihr Bock auf politische Mitarbeit, die nicht nur so heißt sondern auch so gemeint ist?

10.03.2010
00:17
Stadtverband schreitet ein
von Entäuscht | #55

1. Was spielt es denn für eine Rolle, wie lange jemand bereits Mitglied der SPD ist???
Die Mitgliedschaft ist nur eine reine Formalie!!!
Wie viele der ca. 80 Jusos Mitglieder in Lünen sind doch gleich aktiv???

2. Diese Diskussion um „unbekannte, bekannte um Willys und Peters…
was macht es denn für einen Unterschied ob ihr mich nun kennt oder nicht?!
Fakt ist, dass sich junge Leute ernsthaft Gedanken gemacht haben, Leute die sich AKTIV politisch engagieren möchten, Leute die sich bis dato immer der SPD verbunden gefühlt haben.
Leute wie du und ich!!!
Da spielt es keine Rolle wie ich heiße, woher ich komme oder welche Ämter ich bekleide oder bekleidet habe!!!

Worauf es ankommt ist, dass ich etwas bewegen möchte, mit euch, mit uns und am liebsten sogar mit der ganzen Welt!!!

Leider hab ich nicht das Gefühl dass DU genauso denkst!!!



DU weißt wer gemeint ist!!!

09.03.2010
19:17
Blockierter Kommentar.
von Umit | #54

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

09.03.2010
18:42
Stadtverband schreitet ein
von Monti | #53

Rainer Schmeltzer sollte seine Kenntnisse der
Organisation, der Richtlinien für die Arbeitsgemeinschaften bitte vervollständigen.
Insbesondere aber Einladungstexte Tagesordnungen und Geschäftsordnungen lesen;
bevor er seine eigene Meinung, die jetzt nochmals geprüft wird, als seeligmachendes Instrument
der Allwissenheit verkündet. Die eigene Meinung als Prinzip ist gut, nur sollte diese fundiert sein.
Ohne den Gast Rainer Schmeltzer gäbe es keinen Eklat, da nutzt auch keine geistige Brandstiftung über die Presse. Als Verursacher sollte insbesondere er sich mit den Beteiligten an einen Tisch setzen, zuhören und nicht urteilen und 15 neue Mitgleider in eine Ecke drängen. Diese haben sich schon lange vorher bemüht - nur sie wollte keiner.Und der Versammlungsleiter Wilfried Weineck - Schwamm darüber.
Wer Beteiligung will, siehe Internet Seite der Jusos, mus auch Mitwirkung gestatten, daran müssen sich auch OV Vorsitzende gewöhnen die
nicht mehr politisch tätig sind - nur noch organisatorisch..Der Lernprozess ist zumeist schmerzlich. Die Unbekannten stehen mit Ihrer Auffassung nicht allein - sie haben die Partei bewegt. Und Bewegung tut Körper und Geist gut.
Und wer auf andere zeigt, auf den wird zurückgezeigt. Die ach jedoch liebe Ära der 8 Jusos ist dann vorbei wenn sie andere nicht beteiligen, auch an Ämtern,






.

09.03.2010
16:40
Stadtverband schreitet ein
von unbekannter | #52

Es ist doch schön zu erleben wie viele Menschen sich mittlerweile Gedanken über das Ganze machen.
Jeder hat seine Meinung geschrieben ohne irgendeinen anderen zu beleidigen oder anzugreifen.
das zeigt mir,dass die grundlage gegeben ist um die misstände aus dem weg zu räumen.nur so können WIR ALLE UNSERE PARTEI aus der Krise holen.
da ich nicht hauptberuflich kommentare schreibe ziehe ich mich jetzt zurück.sollte sich trotzdem jemand persönlich beleidigt oder angegriffen gefühlt haben,entschuldige ich mich.viel spaß beim diskutiere,aber sachlich bitte

09.03.2010
16:33
Stadtverband schreitet ein
von unbekannter | #51

@Willy291161
dem ist nichts hinzuzufügen.traurig nur,dass auch du etwas ganz anderes hinter dem ganzen vermutest.
Ich bin keine Marionette.Ich habe meinen eigenen Kopf.Ich verfolge keine eigenen Interessen und auch keine Interessen von irgendewelchen anderen Personen.
Ich habe weder ein Problem mit der Parteispitze noch persönliche Probleme mit den Jusos.
Es sieht ja so aus,als wäre es etwas außergewöhnliches aktiv bei der SPD oder den Jusos mitmachen zu wollen:)
Es war kein Machtwechsel geplant,eine Zusammenarbeit aktive Zusammenarbeit war geplant.Es wäre doch dumm irgendwelche Personen einfach so in die Wüste zu schicken von deren Erfahrungen und Netzwerken man profitieren kann.
Ich wünschte ich könnte ihnen schreiben,dass ich seit längerem Mitglied bei den Jusos bin,aber ich kann es nicht.
Mich trifft auch keine Schuld ich bin auf die Jusos zugegangen.
Ich bin mir sicher wir werden viele Übereinstimmungen finden.

09.03.2010
16:30
Stadtverband schreitet ein
von nine_of_ten | #50

@ cici

Also doch eine Betonung um zu zeigen das es sich nicht um irgendwen handelt.

1. Das allein eine akademische Bildung nicht unbedingt automatisch für politische Kompetenz steht zeigt die grosse Politik wohl allzu deutlich.

2. Solange sich die unbekannten weiter so verstecken wie bislang werden sie wohl zunächst mal irgendjemand bleiben.

3. Eine objektive Betrachtung wird wohl allen die nicht anwesend waren nicht möglich sein solange nicht wie gefordert Fakten kommen, sondern aus dem Nebel nur das Horn zu hören ist.

09.03.2010
16:20
Stadtverband schreitet ein
von nine_of_ten | #49

Mich würde interressieren ob die nach wie vor unbekannten schon vorher versucht haben auf normalem Wege den Dialog mit der Führungsspitze gesucht haben, oder diese Aktion als der letzte Ausweg gesehen wurde um die angeblichen Missstände zu beseitigen.
Denn meinem Demokratieverständnis entspricht eine solche Aktion seitens der unbekannten genauso wenig wie die Reaktion der Jusospitze inklusive Hr. Schmeltzer.

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