SPD Beckinghausen wählt ihren Vorstand
17.05.2009 | 18:23 Uhr 2009-05-17T18:23:00+0200Detlef Seiler führt die SPD in Beckinghausen weiter an. Einstimmig wurde er bei der Jahreshauptversammlung am Freitagabend im Horstmarer Treff von seinen Genossen wiedergewählt.
Seine Stellvertreter sind Arthur Kudella und Sven Weber. Das Amt des Kassierers übt ebenfalls Sven Weber aus. Stellvertretender Kassierer ist Robert Schmidt, Schriftführer Arthur Kudella, stellvertretender Schriftführer Robert Schmidt, Bildungsbeauftragter Wilfried Kolodjeski, Senioren- und Integrationsbeauftragte Imran Özer. Als Beisitzer fungieren Udo Kath, Karl-Heinz Fridriszik, Volker Weischenberg und Johannes Kunze sowie als Kassenprüfer Gabi Brüske und Jörg Thiele.
Die Vorstandswahlen zeigen, dass es in der bisherigen Zusammensetzung des Ortsvereins einige Veränderungen gibt. „Ein Generationswechsel steht an, jüngere Mitglieder sollen Aufgaben und Verantwortung übernehmen”, sagte der Vorsitzende Seiler. Neu ist auch, dass es fortan eine Integrationsbeauftragte gibt (unsere Zeitung berichtete). „Wir sind der Meinung, dass es zukünftig gelingen muss, in allen SPD Ortsvereinen und im SPD-Stadtverband Beauftragte für Integration von ausländischen Mitbürgern in die politische Arbeit stärker mit einzubinden”, sagte er. Im Zuge des demografischen Wandels werde der Anteil der Menschen mit Zuwanderungsgeschichte weiter steigen.
Nach einem Mitgliederschwund im Ortsverein zeichne sich eine Trendwende ab. Vor allem jüngere Menschen zeigten wieder mehr Interesse für die Politik. Zurzeit hat der Verein 55 Mitglieder.
Die engagierten Mitglieder machen sich für eine optimalere Infrastruktur in Beckinghausen stark. Vor allem eine bessere Nahversorgung für ältere und nicht mehr so stark oder gar nicht mehr mobile Mitbürger sei von Nöten. Auch ein Café fehle im Ortsteil – „die Nachfrage danach ist relativ hoch”, sagte Seiler – sowie eine Begegnungsstätte.
Der Ortsverein wolle bei den kommenden Wahlen die stärkste Partei in ihrem Wahlkreis werden. Die Kandidaten für die Wahlen sollen mit allen zur Verfügung stehenden Kräften unterstützt werden. „Auch haben wir einen großen Ansporn, ein Direktmandat zu erzielen”, sagte er. Bei der letzten Kommunalwahl fehlten dafür 20 Stimmen.
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