Schwimmverein investierte in Technik
07.05.2007 | 22:32 Uhr 2007-05-07T22:32:07+0200Gahmen. (IK/PiLi) Das Freibad Gahmen ist fit für die Saison. Mit Dampfstrahler, Reiniger und Schrubber rückten am Samstag die Helfer des Schwimmvereins (SV) 08 dem restlichen Schmutz zu Leibe.
"Wenn uns die Technik nicht im Stich lässt, können wir Mitte der Woche den Betrieb aufnehmen", sagt Franz-Josef Richter, Vorsitzender des SV08. Jetzt muss nur noch das Wetter mitspielen. Viel Arbeit läge hinter ihnen, erzählte Richter. Die Grünflächen wurden gemäht, die sanitären Einrichtungen auf Vordermann gebracht und sogar die Dachziegeln auf dem Clubhaus wurden gereinigt. "Zum Glück muss das nur alle paar Jahre gemacht werden", stöhnte 2. Vorsitzender Carsten Harder.
Investiert werden musste in die technische Anlage, bei der größere Reparaturarbeiten anfielen. "Die kompletten Rohre der Filteranlagen mussten ausgetauscht werden, die Chloranlage ist modernisiert und auf den neuesten Stand gebracht worden", berichtet Harder. So erfolgte eine Umstellung von Chlorgas auf Chlorbleiche, was die Sicherheit verstärke. Eine vollautomatische Anlage regele nun die richtige Dosierung. Nicht ohne ist allerdings auch die Investitionssumme: "Gut 7 000 Euro wird wohl alles zusammen kosten", rechnet Harder zusammen.
Noch war am Wochenende nicht alles perfekt. Kiloweise schaufelten die Helfer, unter anderem der Ehrenpräsident und langjähriger Vorsitzender Wolfgang Mowinkel sowie Heinz von Hagel, der vor 2004 zwanzig Jahre lang den Clubvorsitz hatte, das Laub aus dem Becken. "Das ist der Preis für die schönen Bäume, die wir hier haben", sagte Richter. Auch eine kleine Beule schimmerte sichtbar an einer Beckenwand durch. "Hier muss die Folie, die das Becken isoliert, noch ausgebessert werden", erklärte er.
Auch Christiane und Dieter Densing waren vor Ort und begutachteten ihren neuen Arbeitsbereich, den sie von Alfred und Margret Prunte übernahmen. 17 Jahre arbeiteten Prüntes in dem Schwimmbad, "und haben es auf ihre Weise charakteristisch geprägt", befand der Vorsitzende. Aus Altersgründen hören sie nun auf.
Densings haben bereits ganz konkrete Vorstellungen, was man den Gästen anbieten möchte: "Auf jeden Fall verschiedene Imbissgerichte, sonntags auch Kaffee und Kuchen", so Christiane. Erfahrung bringen beide bereits mit: Ihnen gehört in Lünen-Süd eine Imbissstube. Und natürlich wollen sie den Kioskbetrieb aufrechterhalten.
"Wir sind sehr glücklich, dass wir mit den Densings ein Ehepaar gefunden haben, das sich gut im gastronomischen Bereich auskennt", sagte Richter erfreut.
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