Schwerer Wasserschaden im Pfarrheim
20.02.2010 | 13:00 Uhr 2010-02-20T13:00:00+0100Brambauer. Das Entsetzen in der katholischen Herz-Jesu-Gemeinde ist groß: Ein Wasserschaden hat das Pfarrheim der Gemeinde schwer beschädigt. Das Gebäude wird auf unbestimmte Zeit nicht mehr für Veranstaltungen der Pfarrei benutzbar sein.
Entdeckt wurde der Schaden am Dienstagmorgen. Ein Wasserrohr in der ersten Etage war gebrochen. „Offensichtlich durch die Kälte”, so Pfarrer Ralf Hubert Bronstert gestern im Gespräch mit unserer Zeitung. Als der Rohrbruch entdeckt worden war, hatte er allerdings schon enorme Schäden angerichtet. Die Decke im Erdgeschoss, so Bronstert, sei heruntergekommen. Darüber hinaus seien auch die Wände feucht. Die Schäden sind so groß, dass an jegliche Form von Gemeindeveranstaltungen im Pfarrheim jedenfalls nicht mehr zu denken ist.
Wie schlimm der Schaden tatsächlich ist, das ermitteln derzeit Fachleute. Eine Fachfirma und Experten des zuständigen Gemeindeverbands waren bereits vor Ort, um den Zustand des Pfarrheims zu begutachten. Sie werden nun in Erfahrung bringen, was eine Instandsetzung des Gebäudes kosten würde. Ob und wann die entsprechenden Arbeiten beginnen können, ist deshalb noch nicht klar.
Was die Wiederherstellung des Gebäudes auch kosten mag: Eine Versicherung kommt dafür nicht auf – Policen, die solche Schäden mit abdecken, wären für das Erzbistum schon wegen der schieren Menge an Gebäuden nicht bezahlbar. Dennoch werde das Bistum der Gemeinde helfen und den Großteil der Kosten bis auf einen Eigenanteil für die Herz-Jesu-Gemeinde übernehmen, schilderte Pfarrer Bronstert. Aber einfach werde es für die Gemeinde trotzdem nicht, diesen Anteil aufzubringen.
Vorläufig werden jetzt alle Gemeindeveranstaltungen im Jugendheim der Gemeinde an der Diesterwegstraße stattfinden. Terminkollisionen der Gruppen wird es nicht geben, denn die Termine innerhalb der Gemeinde seien immer schon so gelegt worden, dass sich die verschiedenen Gruppen nicht parallel zueinander treffen. „Aber das Jugendheim ist natürlich wesentlich kleiner”, so Ralf Hubert Bronstert. Auch sei die Küche dort bei weitem nicht so ausgestattet, wie die im Pfarrheim. Deshalb wolle die Gemeinde nun vorläufig wenigstens die wichtigen Elektrogeräte herüberschaffen.
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