Rund die Hälfte der 1,4 Milliarden Euro verbaut
23.08.2010 | 12:58 Uhr 2010-08-23T12:58:00+0200
Lünen.Halbzeit auf der Kraftwerksbaustelle am Stummhafen. Rund die Hälfte der Gesamtinvestitionen von 1,4 Milliarden Euro sind inzwischen verbaut. Laut Trianel sind davon Aufträge im Wert von rund 330 Millionen Euro an Unternehmen aus Lünen und der Region entfallen – in etwa zu gleichen Teilen vergeben durch Trianel selbst wie durch das Siemens-Konsortium, wie Manfred Ungethüm, Geschäftsführer des Triane-Kohlekraftwerkes Lünen, erklärte. Er habe nachgezählt: „Genau 40 Unternehmen aus dem östlichen und mittleren Ruhrgebiet werden auf der Baustelle beschäftigt.“ Schon heute würden mehrere hundert Arbeitsplätze in der Region durch das Kraftwerk gesichert. „Dienstleister wie Hotelbetriebe oder gastronomische Betriebe nicht mitgerechnet“, so der Trianel-Geschäftsführer.
Der Kraftwerksbau liege voll im Kosten- und Zeitplan erklärte Ungethüm wenige Tage vor dem Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Seines Wissens nach hätten bei den Ordnungsbehörden am Freitag noch keine Anträge für eine Demonstration während des Merkel-Besuches vorgelegen. Kraftwerksgegner hatten angekündigt, die Kanzlerin „gebührend zu empfangen“.
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