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Rasenpflegegräber auch für Niederaden

31.07.2008 | 18:07 Uhr

Niederaden. (sara) Gleich zwei Themen hatte der Förderverein Trauerhalle Niederaden gestern auf die Diskussionsliste für das Treffen mit Vertretern von Stadtgrün und Zentraler Gebäudebewirtschaftung Lünen (ZGL) gesetzt.

Der Verwirklichung einer Einrichtung von Rasenpflegefeldern konnte von Stadtgrün schnell eine Zusage erteilt werden. Brunhilde Weinhold, Vorsitzende des Fördervereins, erklärte zuvor, dass es in der heutigen Zeit notwendig sei, die Bestattungsform eines Rasengrabes anzubieten. Bei dieser Form werden Urnen und Särge unter einer Rasenfläche beigesetzt, auf einem zentralen Gedenkstein können Angehörige dann Blumen und Gestecke hinterlassen. "Wenn der Wunsch der Bürger so stark ist, dann sollte man dies auch anbieten", sagte Eva-Maria Martens von Stadtgrün. Die Fläche dafür befindet sich im nördlichen Teil des Friedhofes Niederaden. Weinhold kündigte an, in der kommenden Woche den Antrag an den Bürgermeister zu schicken. Dass es so schnell geht, komme für sie überraschend.

Der zweite Punkt auf der Tagesordnung betraf die Erweiterung der Trauerhalle. Spenden von mehr als 10 000 Euro habe der Verein gesammelt und könne diese nun der Stadt zur treuhänderischen Verwaltung übergeben. Davon soll der Anbau der Halle finanziert werden. Er soll an die Südseite der Halle grenzen, da gebe es genug Raum und der Vorplatz mit den Kriegsgräbern könne erhalten bleiben, erklärt Siegfried Rauscher, Beisitzer im Vorstand des Vereins.

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