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Symbolischer Startschuss...

Proteste begleiten ersten Spatenstich

03.09.2008 | 12:53 Uhr

Gemeinsam mit 30 Stadtwerken und regionalen Versorgungsunternehmen aus Deutschlland, Österreich und der Schweiz steckt die Trianel European Energy Trading GmbH rund 1,4 Milliarden Euro in die Errichtung. "Das ist die größte Investition in der Wirtschaftsgeschichte der Stadt", erklärte Bürgermeister Hans Wilhelm Stodollick. Zudem ist das Kraftwerk bundesweit das erste, das von Stadtwerken und regionalen Versorgungsunternehmen gebaut wird. Es soll im Herbst 2012 seinen Betrieb aufnehmen und 1,6 Millionen Haushalte mit Strom versorgen.

"Das ist ein Tag der Freude", erklärte Sven Becker, Sprecher der Geschäftsführung der Trianel European Energy Trading GmbH, im Rahmen einer Podiumsdiskussion, die im Vorfeld des ersten Spatenstichs stattfand. An ihr nahmen neben NRW-Wirtschaftsministerin Christa Thoben und Bürgermeister Stodollick auch Dietmar Spohn, stellvertretender Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der Trianel Power Kohlekraftwerk Lünen GmbH & Co. KG und Staatssekretär im Bundesumweltministerium, Matthias Machnig, teil. Man leiste mit dem neuen, modernen Kraftwerk einen Beitrag zur Versorgungssicherheit und zum Umweltschutz, so Becker vor den 250 geladenen Gästen.

Ganz anderer Meinung waren da die Kraftwerksgegner, die am Rande der Baustelle protestierten. Sie halten das Kraftwerk für einen "Klimakiller".

Daniela Thamm

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Kommentare
04.09.2008
10:47
Proteste begleiten ersten Spatenstich
von Herbert Bellawa | #5

Es ist doch schon erschreckend mit welchem Halbwissen Leute hier Kommentare schreiben. Natürlich wird es Kälter in Deutschland. Das kommt, weil der Nordpol abschmilzt. Dieses kalte Wasser gelangt in den Golfstrom (die Wärmepumpe der Erde). Sollte dieser Strom abreißen, und die Chancen stehen nicht schlecht, gehen wir in Nordeuropa der nächsten Eiszeit entgegen.
Tatsächlich könnten wir inzwischen sogar unabhängig von fossilen Energieträgern sein. Sehen sie unter www.bio-wasserstoff.de nach. Alle benötigen Techniken sind heute schon verfügbar. Das Zauberwort heißt solare Wasserstoffwirtschaft. Die benötigte Infrastruktur ist in Form des Erdgasnetzes auch schon vorhanden. Nur es ist politisch nicht gewollt. Denn mit Kohle lässt sich halt mehr Kohle machen. Im WDR Videotext Seite 132 war am Wochenende vom 30.08. bis 01.09.2008 zu lesen, dass Evonik auch noch gebaut wird. Und tschüss Lünen

03.09.2008
20:55
Proteste begleiten ersten Spatenstich
von Tetlaff_A. | #4

Freitag Hamm, heute Lünen.
Und zu welchem Kohlekraftwerk tingelt Tante Thoben nächste Woche und schwingt dort die Kelle? wir haben ja schon fast chinesische Verhältnisse.
IN Bezug auf Lünen steht eins jedenfalls fest: diese Stadt wird noch häßlicher als sie sowieso schon ist, aber ganz wenige Lüner verdienen sich mit dem Dreckding eine noch goldenere Nase (na ja, bei den Spritpreisen...)

03.09.2008
16:05
Proteste begleiten ersten Spatenstich
von Alois-Egon | #3

@puschem001
Ich weiß nicht, welche Fachbücher Sie meinen, aber die Natur zeigt uns gerade, dass all die apokalyptischen Prognosen unserer Klimahysteriker nicht stimmen. Seit 10 Jahren will es weltweit trotz steigendem CO2-Gehalt einfach nicht mehr wärmer werden, sondern eher wieder etwas kälter.
Auch das musste unser Klimaprophet Latif zugeben. Er hat nun sein Programm so verändert, dass zumindest die letzten 10 Jahre wieder stimmen. Und man glaubt es kaum, nun fällt auch noch der CO2 Gehalt wieder. Gibt es einen besseren Beweis dafür, dass das CO2 der Temperatur folgt und nicht umgekehrt.
Diesen Effekt kann man auch im Physikbuch 5. Schuljahr nachlesen oder mit einer Flasche Sprudel. Ist sie kalt, sprudelt es wenig und gibt wenig CO2 an die Luft ab, ist sie warm, sprudelt sie stark und gibt viel CO2 an die Luft ab. Nichts anderes machen unsere Weltmeere auch. Das von Menschen produzierbare CO2 ist nur ein Bruchteil des natürlichen CO2. Und selbst wenn CO2 klimawirksam wäre, könnten wir Menschen diesen Effelt eben auch nur sehr geringfügig ändern. Milliarden zur Vermeidung sind hier nicht gerechtfertigt.

03.09.2008
14:31
Proteste begleiten ersten Spatenstich
von puschen001 | #2

Es ist schon seltsam, das es wirklich noch Menschen gibt die das Glauben. Ist es wirklich so schwer zu begreifen das sich das Weltklima nicht nur durch CO2 verändert, zur Zeit aber noch am meisten dazu beiträgt. Liebe Leute seht Euch die Nachrichten an und lest einmal ein paar Fachbücher über die bereits jetzt bestehende Klimaveränderung. Kohle ist ein Rohstoff und eigentlich viel zu schade um diese zu verbrennen.

03.09.2008
13:45
Proteste begleiten ersten Spatenstich
von Alois-Egon | #1

Die Protestler sollten sich nun wirklich etwas besseres als Argument ausdenken als den Begriff Klimakiller. Es verwundert zwar nicht, dass eine vom BUND unterstützte Initiative auch versucht, auf dem Zug der Klimahysterie aufzuspringen, aber die Zeit der Klimahysterie ist vorbei.
Nachdem nun endlich auch die Politiker erkannt haben, dass sie mit der Klimahysterie nicht mehr lange Macht ausüben und durch milliardenschwere Investitionen zur unsinnigen Vermeidung von CO2 den Bürgern das Geld aus der Tasche ziehen können, gehen sie endlich den richtigen Weg.
Gerade Frau Merkel und Frau Thoben wissen sehr genau, das CO2 nicht der Klimakiller ist, für den es bisher gerne missbraucht wurde.
Kohle ist einer der wenigen Rohstoffe in Deutschland, der noch für mehrere Jahrhunderte verfügbar ist. Und solange noch Kohle importiert werden kann, die billiger ist als der Abbau der heimischen Kohle, macht auch das Sinn.
Die altenativen Engergien Wind und Solar sind in der jetzigen veralteten Technik und mit den bisher notwendigen Subventionen nicht tragbar und machen lediglich die Hersteller reich und die Stromkunden arm.
Da CO2 auch noch schwerer ist als Luft, wird es die Natur in der Umgebung der Kohlekraftwerke mit besonders gutem Pflanzenwachstum danken. Es würde sich anbieten, einen Teil des CO2, wie schon seit vielen Jahren in Holland praktiziert, zur Erhöhung des CO2-Gehaltes in Gewächshäusern zu nutzen. So könnten wir auch im Bereich Botanik den Holländern Konkurrenz bieten.

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