Preußenstraße bekommt Mittelinsel statt Fußgängerampel
04.04.2008 | 18:07 Uhr 2008-04-04T18:07:55+0200Horstmar. Wahrscheinlich keine Fußgängerampel wird der Zebrastreifen an der Preußenstraße in Höhe der Kant-Apotheke bekommen. ...
... Die Verwaltung empfiehlt dem Ausschuss für Sicherheit und Ordnung, einen entsprechenden Bürgerantrag in seiner Sitzung am Mittwoch zurückweisen. Nach einer Auswertung der Polizei Dortmund handele es sich bei dem Fußgängerüberweg in Höhe der Hausnummer 36a um keinen Unfallschwerpunkt. Innerhalb von 15 Monaten sei es dort lediglich zu zwei Unfällen gekommen, zuletzt am 12. Februar.
Anwohnerin Yvonne Regelin hatte in einem Brief an den Bürgermeister Anfang März um die Installation einer Ampel gebeten und ihrem Antrag eine Sammlung von 890 Unterschriften beigelegt. Ihrer Beobachtung nach werde der Zebrastreifen von etwa 70 Prozent der Autofahrer missachtet. Außerdem würden bei Rückstau immer wieder Autos den Überweg blockieren. Gefährlich seien diese Zustände insbesondere, weil es sich um einen Schulweg handele.
"Höchstmaß an Verkehrszeichen"
Die Verwaltung betont in ihrer Ablehnung, dass der Füßgängerüberweg durch Beschilderung und Beleuchtung ausreichend hervorgehoben sei. Zusätzliche Hinweisschilder würden wenig erreichen, "da die Örtlichkeit schon mit einem Höchstmaß an Verkehrszeichen versehen ist", wie es weiter heißt.
Trotzdem soll sich etwas tun: Der Zebrastreifen soll eine zusätzliche Markierung erhalten. Wie am Fußgängerüberweg an der Münsterstraße soll auch in der Preußenstraße eine "markierte Mittelinsel ohne Poller" auf der Fahrbahn aufgebracht werden: zwei große, weiße Spitzen in der Fahrbahnmitte, die von Weitem auffallen.
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