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Kaubrügge als Ort für Jugendliche

28.10.2012 | 14:39 Uhr
Kaubrügge als Ort für Jugendliche
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Gahmen.   Die soziale Stadt Gahmen nimmt weiter Form an: An diesem Wochenende stand der Aktionsplatz Kaubrügge im Mittelpunkt der Planungen. Zunächst waren alle Gahmener auf den Marktplatz eingeladen, um dort Herbstfest zu feiern. In der Kaubrügge wurden Ideen für die Gestaltung des Aktionsplatzes gesucht.

Die soziale Stadt Gahmen nimmt weiter Form an: An diesem Wochenende stand der Aktionsplatz Kaubrügge im Mittelpunkt der Planungen.

Zunächst waren alle Gahmener auf den Marktplatz eingeladen, um dort Herbstfest zu feiern. Vor allem das Kürbisschnitzen kam bei den Kindern gut an. Aber auch das Schminken, die Hüpfburg und ein Bewegungsparcours von der SG Gahmen, waren beliebte Aktionen. Außerdem malten die Kinder gemeinsam ein großes Bild, das künftig im Jugendcafé seinen Platz finden wird. Für das leibliche Wohl war ebenfalls gesorgt, Pommes und Würstchen und ein Waffelstand der evangelischen Kirche in Gahmen sorgten für gestärkte Gäste.

Mit dem Herbstfest sollte aber auch die Idee der sozialen Stadt weiter verfolgt werden: Die Stadtteileltern waren zum Beispiel mit einem Stand vertreten und informierten Neubürger über die Möglichkeiten in Gahmen, um ihnen einen Einstieg zu erleichtern, sagte Harald Sehr, der gemeinsam mit Stadtentwicklerin Beate Schürmann das Projekt betreut.

Während auf dem Marktplatz das Herbstfest in vollem Gange war, hatte sich auf dem Aktionsplatz Kaubrügge eine Gruppe eingefunden. Denn dort sollten besonders Jugendliche erste Ideen geben, wie der Platz in Zukunft verbessert werden kann, um auf die Bedürfnisse der Jugend stärker einzugehen.

Da die SG Gahmen ihren Platz für die Gahmener Jugend öffnen wird, stehe ein Zugang vom Aktionsplatz zum angrenzenden Fußballplatz ganz oben in den Planungen, so Stadtentwicklerin Schürmann. Das bedeute aber auch, dass der Bolzplatz Kaubrügge in dem Umfang nicht mehr gebraucht werde. Die Hälfte der Fläche könnte dann anders genutzt werden.Friedhelm Hoffmann von der SG bot außerdem an, mit den Kindern gemeinsam Fußball zu spielen, künftig sollen auch Schnupperkurse angeboten werden.

Ein Spielplatz für die Jüngsten

Für die kleinen Kinder soll es einen Kleinkinderspielplatz geben, aber auch für ältere Kinder ist ein „Spielangebot wichtig“, sagte Schürmann. Außerdem soll ein Pavillon bei schlechtem Wetter als Unterstand dienen. Vor allem die älteren Kinder wünschten sich dazu noch Laternen, damit auch am Abend der Platz genutzt werden könne.

Auch in der nächsten Zeit können noch Vorschläge bei Beate Schürmann und Vanessa Ladeck eingereicht werden. Es sei wichtig, die Jugend mit in die Planungen einzubeziehen, schließlich heißt es nicht, dass die Ideen der Experten auch bei den Kindern gut ankommen, betonte die Stadtentwicklerin Schürmann.

Lena Langenkämper



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