Karl-Heinz Fridriszik nun Ehrenvorsitzender des Ortsvereins
06.05.2007 | 21:30 Uhr 2007-05-06T21:30:53+0200Beckinghausen. (IK/PiLi) Zum ersten Mal in seiner Geschichte wählte der SPD Ortsverein Beckinhausen einen Ehrenvorsitzenden: Karl-Heinz Fridriszik. "Er ist in Lünen immer ein politisches Schwergewicht gewesen und war sowohl für die Stadt als auch für
Nachdrücklich zählte Seiler auf der Jahreshauptversammlung am Freitag im "Horstmarer Treff" nur einige der zahlreichen Verdienste Fridrisziks auf: "Über 23 Jahre war er Ratsmitglied und wirkte in zahlreichen Ausschüssen mit, wie dem für Stadtplanung und Stadtentwicklung, für Finanzen und nicht zu vergessen den für Verkehr, wo er zwei Wahlperioden lang dessen Vorsitzender war." Von 1994 bis 2004 war Karl-Heinz Fridriszik gleichzeitig stellvertretender Bürgermeister Lünens "und suchte hier immer den unmittelbaren Kontakt zu den Bürgern", erinnerte Seiler. Die Wahl Fridrisziks zum Ehrenmitglied erfolgte einstimmig.
Bei den Vorstandswahlen bestätigten die Mitglieder fast alle Führungskräfte erneut für zwei weitere Jahre. So bleibt Detlef Seiler Vorsitzender, Volker Weischenberg sein Stellvertreter, Sven Weber Kassierer und Wilfried Kolodziejski Bildungsbeauftragter und stellvertretender Schriftführer. Gabi Brüske prüft die Kasse, und Beisitzer sind Karl-Heinz Fridriszik, Klaus-Peter Hansmeyer, Petra Graf, Udo Kath, Johannes Kunze und Klaus Weber. Neu ist, dass Sven Weber auch als stellvertretender Vorsitzender tätig wird, Arthur Kudella als Schriftführer und stellvertretender Kassierer sowie Ute Fridriszik als Kassenprüferin.
Dem Gerücht, wonach die Schüler der Hellwegschule nicht im Klassenverbund zur Grundschule nach Horstmar wechseln, widersprach Seiler vehement. Man habe dies überprüft. Zurzeit gebe es keine Anhaltspunkte, die eine solche Mutmaßung, wie sie von der CDU-Ortsunion Beckinghausen veröffentlicht worden seien, bestätigten. Die SPD werde genau darauf achten, dass die Zusagen der Stadt Lünen zur Hellwegschule eingehalten werden, so Seiler. Man wolle diesbezüglich sowohl mit der Stadt als auch mit den Bürgern im Gespräch bleiben. "Stellen wir Ungereimtheiten fest, schreiten wir sofort ein", fügte er hinzu.
Ob es sinnvoll sei, Kinder, die auf der nördlichen Seite des Kanals wohnen, mit Sammeltaxen abzuholen, die sie dann zur nächsten Bushaltestelle fahren, müsse erst einmal beobachtet werden. Seiler gab zu bedenken, dass Eltern, die ähnlich abseits von öffentlichen Verkehrsmitteln wohnten, den Service eventuell ebenfalls einfordern könnten.
Bezüglich der Hammer Straße setzt sich der Ortsverein stark für eine Langzeitmessung ein, um die Verkehrssituation endlich auch in Zahlen fassen zu können. Zum Kohlekraftwerk mochte der Vorsitzende derzeit keine eindeutige Stellung beziehen, die Pros und Contras würden noch überprüft. Nur soviel: "Wenn wirklich alle gesetzlichen Vorgaben eingehalten werden bezüglich der Feinstaubbelastung, würden wir eventuell dafür stimmen."
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