Jugendherberge rechnet mit Besucherrekord
16.07.2009 | 17:50 Uhr 2009-07-16T17:50:00+0200Es geht Schlag auf Schlag in der Freiherr-vom-Stein-Jugendherberge am Cappenberger See. Vor einem Jahr hat Leiterin Karin Mlotek auch noch die Leitung der Jugendherberge Dorsten-Wulfen übernommen. Außerdem steht ein Besucherrekord an.
Es fand sich dort keine neue Leitung. Jetzt wird Dorsten-Wulfen von der Herberge am Cappenberger See geleitet. Wulfen ist gewissermaßen online stets präsent in der Jugendherberge am Richard-Schirrmann-Weg 7.
Karin Mlotek mit ihrem hoch motivierten, sechsköpfigen Team stemmt auch noch die Buchungen der Nachbarherberge und die Personalleitung von fünf Mitarbeitern am Nachbarstandort. Und das als alleinige Leiterin. Ihr Ehemann ist beim Herbergsverband hauptberuflich tätig. Karin Mlotek hatte die Jugendherberge in Altlünen vor rund fünf Jahren überernommen. Seither wurde in dem 126-Betten-Haus, Baujahr 1957, gründlichst renoviert und modernisiert. Das Außengelände hat sie mit ihrem Ehemann fast allein aufgemöbelt. Die Herberge – inzwischen längst zertifiziert – ist auch Ausbildungsbetrieb. Inzwischen absolviert bereits der zweite „Azubi” hier seine Ausbildung in einer Verbundausbildung, zu der auch das Sammeln beruflicher Kenntnisse in einem Hotelbetrieb gehört. Der erste hat seine Prüfung mit der Note 2 bestanden.
Herberge wurde
1957 gebaut
Und in der Altlüner Jugendherberge, die einst in der noch selbstständigen Gemeinde Altlünen als politisches Steckenpferd des damaligen SPD-Ratsvertreters Fritz Busche () auf einem ehemaligen Acker errichtet wurde, geht es weiter bergauf. Karin Mlotek verkündete gestern stolz: „Wir werden in diesem Jahr einen neuen Rekord bei den Übernachtungszahlen aufstellen: „Wir werden die 15 000-er Marke knacken”, verkündet sie. Das weiß sie jetzt bereits, weil schon 15 260 Buchungen vorliegen. „Selbst wenn einige Angemeldete wieder absagen, werden wir die Zahl erreichen”, ist sie zuversichtlich. Das wäre dann die höchste Übernachtungszahl, die die Jugendherberge in Altlünen jemals erreicht hätte. Einen Beitrag haben Polizeischüler aus Selm-Bork zum Ergebnis beigetragen, die im Februar für vier Wochen wegen Umbauarbeiten in Bork vorübergehend in die Herberge umgezogen waren.
Doch auch im Augenblick „brummt” es in Altlünen. Gerade war das Haus mit einer großen Gruppe der Zeugen Jehovas voll ausgelastet. Sie hatten an einem Kongress in Dortmund teilgenommen.
Aber es kommen zunehmend auch Familien nach Altlünen, die die waldreiche Umgebung mit Freibad etc. schätzen und die günstigen Pauschalangebote für Familien. Aber auch Einzelwanderer aus aller Herren Länder sind neben Schüler-, Sport- und Musikergruppen stark vertreten.
Ein weiteres Bonbon haben Karin Mlotek und ihr Team im Köcher: Mittagsmahlzeiten können (auf Vorbestellung) auch für Allergiker geeignet zubereitet werden. Und in allen Ferien dürfen die Gäste auch unter bestimmten Voraussetzungen ihren Hund mit in die Herberge bringen. Unangefochtenes Leittier ist hier aber Mloteks eigener Hund „Paco”. Vor ihm muss sich aber kein Gast ängstigen.
Mehr Infos auf www.cappenbergersee.de
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