Jugendarbeit mit zögerlichem Start
20.06.2007 | 09:10 Uhr 2007-06-20T09:10:21+0200Lünen. (tag) Eigentlich bleibt nicht einmal Zeit, die Umzugskisten zu packen. Dabei sollte das Streetworker-Team bereits in den jetzt frei gezogenen Räumen des ehemaligen Lukaz arbeiten. Doch das nahende Ferienprojekt Lünopoli und eine zähe hausinterne Um
Fünf Streetworker müssen jetzt "nebenbei" den Umzug ins Gruppenbüro bewältigen, in dem sie künftig die Arbeit koordinieren und auch betreute Jugendliche empfangen wollen. Von dort aus werden vier Streetworker als "aufsuchende Kräfte" Jugendgruppen im Stadtgebiet pädagogisch betreuen. Eine Kraft werde wahrscheinlich die Koordination und die Kontaktarbeit zu Schulen und anderen Einrichtungen übernehmen, berichtete Thomas Stroscher, verantwortlicher Abteilungsleiter.
Das Streetworker-Büro liegt im neuen zentralen und einzigen Jugendzentrum Lünens, im ehemaligen Lukaz-Gebäude. Für Jugendliche, die zu den Streetworkern wollen, ist ein eigener Eingang vorgesehen, der direkt zur Galerie führt. Denn: Auch wer sich nicht an die Regeln des Jugendzentrums hält oder sich nicht für das Angebot interessiert, soll den Weg zum Streetworker finden können.
Für die anderen Jugendlichen gilt der Haupteingang. Er führt in den Cafe?bereich und zum Tanz- und zum Werkraum. Über die Galerie sind drei weitere Gruppenräume erreichbar. "700 bis 800 Quadratmeter Fläche stehen dem Jugendzentrum zur Verfügung. Zeitgleich passen etwa 200 Jugendliche ins Haus", sagt Stroscher. Doch noch müsse renoviert werden: "Wir werden viel mit Licht gestalten". Deshalb werde das Team mit 3,5 Mitarbeiterstellen ein Rahmenprogramm im zentralen Haus auch erst im September starten. Gedacht ist an ein verbindliches Kursprogramm, thematisch weit gefasst und mit unterschiedlichen Teilnahmegebühren.
Eine Marktnische soll das Angebot an Gruppen sein, sich zu einem eigenen Kurs mit einem bestimmten Thema im Zentrum zu treffen.
Direkt nach den Schulferien soll dagegen das Angebot in den Stadtteilen starten, für das die mobilen Jugendarbeiter verantwortlich sind.
Jeweils an zwei Tagen sollen verschiedene Projekte in den Bürgerhäusern in Brambauer und Horstmar stattfinden- ebenso in Lünen-Süd und Alstedde. Doch dort gibt es immer noch keinen geeigneten Standort.
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