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„Zettl“ ist eine Enttäuschung für Bully-Fans

07.02.2012 | 18:19 Uhr
„Zettl“ ist eine Enttäuschung für Bully-Fans

Der junge, Berliner Chauffeur Max Zettl (Michael Bully Herbig) macht anfangs nur seinen Job. Doch erreichen wollte er viel mehr. Dann der Durchbruch: Er wird Chefredakteur von der „New Times Berlin“. Er hat alleine die Verantwortung für die Online-Publikation. Die Räumlichkeiten waren zuerst einfach, alles nur grau und dreckig. Kein Tisch stand drin , kein PC. Max Zettl organisierte Mitarbeiter und nach kurzer Zeit ist die Räumlichkeit ausgefüllt mit Tischen und Mitarbeitern. Mit Paparazzo-Urgestein Herbie Fried (Dieter Hildebrandt) nimmt Zettl schließlich die Politik ins Visier.

„Zettl“ ist zwar noch auf Platz zehn in den Kinocharts, doch es mehren sich bereits die kritischen Stimmen. Der Film würde schon alleine durch zu viel Gerede in die Länge gezogen. Dadurch werde er richtig langweilig.

Wenn Michael Bully Herbig mitspielt, denken die Zuschauer, dass sie ein lustiger Film erwartet. Doch in „Zettl“ zeigt sich Herbig von einer ganz anderen Seite: Eher ruhig, nicht ganz so lustig wie er sonst immer ist. Der Film hat zwar seinen lustigen Momente, aber die großen Lacher bleiben zur Enttäuschung der Fans aus. Zudem bleiben viele Fragen offen und zahlreiche Stellen des Films sind einfach nur unlogisch.

Natalie Böhnke

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