Heimleuchten gegen neue Kohlekraftwerke in der Region
01.03.2009 | 21:10 Uhr 2009-03-01T09:10+0100Mit Fackeln, Kerzen, Laternen, Boots- und sogar einer Grubenlampe protestierten gestern Menschen aus der Region und Gäste aus dem In- und Ausland am Datteln-Hamm-Kanal zwischen Lünen und Waltrop gegen den Bau von Kohlekraftwerken.
Sie waren dem Aufruf von 16 Bürgerinitiativen, Vereinen, politischen und kirchlichen Gruppen aus Lünen, Waltrop und Datteln gefolgt, den Verantwortlichen aus Industrie, Politik und Verwaltung „heimzuleuchten” - so das Motto der Aktion. Nach Polizeischätzungen hatte die friedliche Demonstration in der Nachbarschaft der Baustelle für das Trianel-Kohlekraftwerk im Lüner Stummhafen rund 800 Teilnehmer, die Organisatoren sprachen von über 1 000 - so viele Fackeln seien allein verteilt worden. Als „Riesenerfolg” wertete Thomas Matthe´e von der Lüner Bürgerinitiative Kontra Kohle Kraftwerk die interkommunale Veranstaltung. „Der Kanal ist eine fantastische Kulisse, die Solidarität ist ein berauschendes Zeichen für den wachsenden Widerstand in der Bevölkerung.”
20:35
Und über den Carsten,.... na ja, auch so eine Geschmacksfrage.
Offensichtlich macht das arbeiten unter zu hoher Spannung hohle Birne und kurzsichtig...
Stop im englischen wird definitiv auch im Sarkastischen mit einem p geschrieben.
Dreck hat die Kleine mit ck geschrieben. Aber das muß man dann auch sehen wollen.
;-)
Wie übrigens den Dreck dieser sich im Bau befindlichen Dreckschleuder.
19:27
Nun, es wäre mir wirklich einfach zu peinlich mich so trivial zu presentieren.
Ein Alois egon kopiert sein einmal vorbereiteten Text von Artikel zu artikel und beteuert, er habe gar kein Interesse an dem Sein oder nichtsein des Kraftwerkes. ;-)
Da die ANtworten alle unerwiedert unter Protest gegen Kraftwerk flackert auf zu lesen stehen, erübrigt sich hier alles.
Sie sind jemand, der vom Kraftwerksbau lebt oder davon in hohem Masse profitiert.
23:05
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20:42
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19:32
Hat Herr Kersebohm eigentlich schon seine Landwirtskollegen verpflichtet, die Umwelt nicht mehr mit dem Güllegestank zu verpessten. Die nächsten Wochen werden es zeigen.
17:52
Moin alle zusammen,
(Sarkasmus EIN)
Bis jetzt war ich für Kraftwerke, obwohl mein Strom aus der Steckdose kommt,...
Aber seit ich diese Bilder gesehen habe bin ich der Meinung man sollte das Geld lieber in die Bildung stecken:
-Bild 43: STOPP bzw. STOPPT wird mit ZWEI P geschrieben
-Bild 47: DRECK wird mit CK geschrieben (jajaja, wurde nachträglich dazwischen gequetscht...)
-Bild 29 und 41: RWE hat mit den Kraftwerken Datteln und Lünen eigentlich nichts zu tun, die KW-Betreiber sind e-on in Datteln und Trianel in Lünen (zu denen auch diverse Stadtwerke/Kommunen gehören)
-Bild 29 und 41: Vielleicht habe ich damals nicht aufgepasst, aber seit wann kommt aus Kühltürmen Kohlendioxid? Ich dachte immer da käme nur Wasserdampf heraus...
(Sarkasmus AUS)
Aber wie bereits geschrieben, bei mir kommt der Strom aus der Steckdose...
Auch ich bin für Ökostrom, jeder der Ökostrom beziehen möchte, soll ihn auch dann bekommen:
-Nachts / Solarstrom ???
-Wasserkraft ist seeeeeeeehr begrenzt, leider.
-Windkraft ist leider auch nicht Nonstop verfügbar und ist sehr gefährlich für die Transportnetze (siehe Europa-Stromausfall)
=> wenn also jemand nur Ökostrom haben möchte, soll er an seinem Zähler einen entsprechenden Rundsteuerempfänger installiert bekommen, der die entsprechenden Kapazitäten zuteilt.
Im Moment ist es LEIDER nicht möglich, ALLE Bundesbürger mit regenerativen Energien zu versorgen...
Bis denne,
Carsten
P.S.:
Ja, ich arbeite bei einem EVU.
22:36
Eine schöne Veranstaltung bei noch schönerem Wetter.
Was Herr Matthe´e hier als Riesenerfolg bezeichnet, kann sich ja wohl nur auf einen gelungenen vereinsübergreifenden Sonntagsausflug beziehen.
Ob nun 800 oder 1000 Teilnehmer. Bei 16 teilnehmenden Gruppen kommt dann auf jede Gruppe 50 - 60 Teilnehmer. Da ist zu vermuten, dass nicht einmal alle Mitglieder der Vereine dafür mobilisiert werden konnten, geschweige denn noch interessierte Bürger.
Wie groß das Interesse in der Bevölkerung wirklich ist, zeigt sich auch deutlich darin, dass gegenüber der Aktion im Oktober 2007, an der sich ja fast 2000 Menschen beteiligt haben, nicht einmal die Hälfte zur jetzigen Veranstaltung kamen und das noch bei idealem frühlingshaften Wetter.
Disbezüglich kann von einem Erfolg ja wohl nicht die Rede sein, vor allen Dingen wenn man berücksichtigt dass es sich im Oktober 2007 um eine rein Lünener Aktion handelte und dieses Mal die Orte Lünen, Werne, Selm, Waltrop und Datteln beteiligt waren.
Läßt man die überregionalen Gruppen wie BUND NRW, und Landesverband NRW der Grünen mal außen vor, dann sind von den gesamten Einwohnern der beteiligten Gemeinden von gut 210.000 Bürger nicht einmal 0,5 % mobilisiert worden.
Dieser Erfolg macht deutlich, dass die Bevölkerung die Argumente der Gruppen schon richtig einordnet.