Großer Verlust für die Seniorenarbeit in Lünen
05.10.2009 | 15:07 Uhr 2009-10-05T15:07:00+0200Lünen. Inge Pfeiffer ist tot. Das Gründungsmitglied des Lüner Seniorenbeirates starb in der Nacht von Samstag auf Sonntag.
Mit großer Anteilnahme und Bestürzung nahm der Seniorenbeirat Kenntnis vom Tode seines Vorstands- und Gründungsmitglieds Inge Pfeiffer. Sie starb nach langer schwerer Krankheit. „Ihre letzten Gedanken vor ihrem Krankenhausaufenthalt galten der Organisation der Senioren- und Behindertenmesse in Lünen. Dort wollte sie nach ihrer Genesung möglichst wieder mit dabei sein. Bis ins kleinste Detail hat sie uns dabei alles vorbildlich aufgeführt”, erklärte gestern Seniorenbeirat-Vorsitzende Eleonore Köth-Feige. „Sie hinterlässt eine große Lücke im Seniorenbeirat Lünen und in der Seniorenarbeit unserer Stadt.”
Inge Pfeiffer wurde am 1. Februar 1991 vom Rat der Stadt Lünen als Mitglied in den ersten Seniorenbeirat gewählt. In der Folge wurde sie in allen Legislaturperioden der Seniorenarbeit als Vertreterin der Ortsteile Lünen-Nord, Wethmar und Alstedde gewählt. Schon früh übernahm sie im Vorstand wichtige Aufgaben. Eleonore Köth-Feige erinnert sich: „Ihr Organisationstalent, ihre fürsorgende Nachfrage und Genauigkeit waren ihr Markenzeichen. Wer einmal mit ihr zusammen auf einer Seniorenkreuzfahrt war weiß, wie sie sich um jede Einzelheit gekümmert hat. Sie überließ nichts dem Zufall und war jederzeit ansprechbar und sorgte dafür, dass alle Senioren und Seniorinnen wieder wohlbehalten in Lünen ankamen.”
Trauer auch beim AWO-Ortsverein Lünen-Nord. Vorsitzende Roswitha Ritter: „Inge Pfeiffer war eines unserer engagiertesten und tatkräftigsten Mitglieder. Ihr Tod bedeutet einen großen Verlust für den AWO-Ortsverein”. Die heutige Jahreshauptversammlung (18 Uhr im Cafe´ Lydia, Persiluhr-Passage) werde mit einer Gedenkminute für Inge Pfeiffer beginnen.
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