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Straßenverkehr

Gespräch zum B 54-Ausbau

21.06.2011 | 18:38 Uhr
Gespräch zum B 54-Ausbau

Lünen.Die Stadt Lünen wird am 8. August ein Gespräch mit dem Landesbetrieb Straßen.NRW über die künftige Planung wichtiger Verkehrsprojekte in der Stadt führen. Dabei wird es auch um den vierspurigen Ausbau der B 54, Dortmunder Straße, gehen.

Beigeordneter Matthias Buckesfeld erwartet vom Landesbetrieb verbindliche Aussagen zu dem Beginn des Planfeststellungsverfahrens, nachdem die Vorentwurfsplanung sich über Jahre hinzog.

Nach letztem Stand kann das Planfeststellungsverfahren zur Jahreswende 2011/2012 eingeleitet werden. Das erklärte vor kurzem die mit der Vorentwurfsplanung befasste Niederlassung Hagen von Straßen.NRW. Daran werde man festhalten, versicherte Ekhart Maatz vom NRW-Verkehrsministerium. Seine Behörde ist an dem Gespräch im August nicht beteiligt, werde aber für den nötigen Druck sorgen, falls weitere Verzögerungen drohen, wie Maatz im Gespräch mit unserer Redaktion erklärte. „Es bleibt dabei: Mit dem Planfeststellungsverfahren kann zum Jahreswechsel begonnen werden.“

Die dafür nötigen Unterlagen sind inzwischen auch von Hagen zur Straßen.NRW-Niederlassung Ruhr in Bochum weitergereicht worden. So war es von vornherein verabredet, allerdings mit schnellerem Vollzug.

Dass ein Termin mit der Stadt Lünen im Juli nicht zustande kam, wie von Buckesfeld gewünscht, liegt daran, dass sich die Sachbearbeiter in Bochum erst in die Entwürfe einarbeiten müssen. Buckesfeld zeigte Verständnis dafür, geht aber davon aus, dass es nun mit den Planungen zügig und verbindlich weitergeht.

Über den B 54-Ausbau hinaus will die Stadt mit Straßen.NRW u.a. auch über den Nordtunnel in Horstmar, den Radweg an der Münsterstraße und die Anbindung der Kupferstraße an die Grüne Welle auf dem westlichen Ast des Lüner Ringes sprechen.

DerWesten

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Kommentare
26.06.2011
10:37
Gespräch zum B 54-Ausbau
von findling | #1

Die Rechnung, dass ein mehr an Straße in der Regel auch ein mehr an Verkehr mit sich bring, ist wohl nicht ganz falsch und gewiss nicht neu.
Auf jeden Fall stellt der Bau einen weiteren Flächenverbrauch, weitere Versiegelung der Landschaft dar.
Haben wir es denn da so dicke und sind die Lebensmittelpreise nicht schon hoch genug?
Wie macht sich das aus, wenn dann Regenwaldschutz und Erhalt von Naturparadiesen von anderen in der Dritten Welt gefordert wird?

Wann wird das Auswirkung bis in die lokale Ebene haben?
Wie wäre es mit einer Straßenbahen in Lünen?

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