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Elektro und Metall

Gegensätze ganz nah beieinander

05.09.2010 | 16:09 Uhr
Gegensätze ganz nah beieinander
SONY DSC Rock im Loch-Festival am Horstmarer See. Auftritt der schwedischen Band "Misconduct"

Lünen Elektro und Metall. Zwei musikalische Gegensätze, wie sie größer nicht sein könnten. Am Wochenende waren sie am Horstmarer See ganz nah beieinander. Bevor am Samstag das traditionelle „Rock im Loch“-Festival stattfand, trafen sich am Freitag die Freunde der elektronischen Musik zum „eLAKEtronic“ genannten Event.

Die Veranstalter um Michael Elsner hatten sich entschlossen, nach mehreren erfolgreichen Jahren von „Rock im Loch“ nun auch den Elektro-Fans eine eigene Veranstaltung zu bieten. Mit einer Crew von knapp 80 Helfern stellten sie das Event auf die Beine. Mehrere in der Szene bekannte Djs wie Felix Kröcher aus Frankfurt, der Berliner Len Faki und Phil Fuldner aus Marl legten am Freitag im Seepark auf. Komplettiert wurde das Line Up von Djs aus der Region, wie den Kamenern „Dr. Jkill & Mr. Hyde“, oder „Mat H & Tripple X“ aus Unna, die die Technojünger begeisterten. 1200 Besucher lockte das neue Festival an.

Bereits zum achten Mal fand „Rock im Loch“ am Samstag statt. Inzwischen habe es sich „zu einer festen Größe im Kalender aller Rockfestivalliebhaber gemausert“, heißt es auf der Homepage des Veranstalters. Wie zutreffend diese Aussage war, zeigte sich am Line-Up, zu dem in diesem Jahr auch große Namen wie die Gruppe „Sodom“ aus Gelsenkirchen oder die Hardcore-Punk-Band „Misconduct“ aus Schweden gehörten. Doch auch hier wurde der Großteil der Veranstaltung, die um 15 Uhr begann, von Bands aus der Umgebung bestritten, darunter auch die Lüner Gruppen „How 2 Start“ und „May The Force Be With You“. Letztere schickten im Laufe ihres Konzertes auch zusammen mit den Zuschauern einen wenig freundlichen, aber dafür umso lautstärkeren Gruß hinüber zu Mark Medlock und der Konkurrenzveranstaltung in Schwansbell.

Trotz der selbstbewussten Worte musste sich das „Rock im Loch“-Festival allerdings der Konkurrenz geschlagen geben. Nach Polizeiangaben lockten die Bands im Seepark in diesem Jahr 500 Besucher an, während über tausend Menschen Mark Medlock sehen wollten.

Tim Müller

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Kommentare
08.09.2010
23:41
Gegensätze ganz nah beieinander
von GeizIstNichtGeil | #5

Es geht mir mehr um das Prinzip, dass es vorher nichts kostete ;) Und was das jetzt mit Bier trinken zu tun haben soll, kann ich nicht ganz nachvollziehen...

08.09.2010
21:39
Gegensätze ganz nah beieinander
von Daniel | #4

Ganz ehrlich, wenn du noch nicht mal 13 Euro für den VVK übrig hast, dann lass es. Du trinkst mit sicherherit auch Billig Bier, um zu sparen, richtig???
War ein Super Event und 13 Euro für ein knapp 10 stündiges Konzert (und das auch noch für Sodom) ist nicht zu viel!!

06.09.2010
17:31
Gegensätze ganz nah beieinander
von GeizIstNichtGeil | #3

500 Besucher... Wen wundert das, bei diesen unverschämten Eintrittspreisen? Ich habe nichts dagegen ein Entgelt zu entrichten. Aber dafür, dass Rock im Loch bis zu diesem Jahr immer umsonst gewesen ist, war der diesjährige Eintrittspreis auf gut deutsch eine Sauerei!

06.09.2010
16:16
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von Clowntown | #2

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06.09.2010
16:16
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von Clowntown | #1

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